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Jeschurun · 1868-07-01 · Heft 10-12 (Juli 1868) · p. 327

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 10-12 (Juli 1868)
Article
Bibel und Wissenschaft
Date
1868-07-01
Page
327 (sequence 3)
Language
German
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| keine andere M KüMgestalt haben könne. Aus Ttnem Paares I entwickelte sich das Mmälig über die weite "Erde ^ich verbreitende | Menschengeschlecht. So Mach und segnete der Schöpfer den ersten y 2) Die bibl. Nachricht über die Abkunft der Nacen, der Völker, \) von einem Paare hat inan schon vielfach in ihrer historischen Glaubff M'Mgkelt therls in Zweifel gezogen, theils in die Kategorie der Mvj then gestellt. Es wird nicht uninteressant sein, über dieses Thema den I großen Naturforscher Alexander v. Humboldt zu hören (Kosmos I. 378 ff.) I ^,Abhängig, wenn gleich in minderem Grade als Pflanzen unb | Thiere, VM dem Boden Und den meteorologischen Protesten deS Lust״- - kreises; den Ratürgeibalteü durch Geisteöthätigkeit Mid stufenweise er- ' höhte Intelligenz, wie durch eine wunderbare, sich älle'ü K'tiinatdn ani eignende Viegsan'Mt des Organismus leichter entgehend: nimmt das Geschlecht wesentlich Theil an dem ganzen ErdeMeM. Durch drefd :1 Beziehungen gehört denrnach das dü-nkle und vielbestrittene Problem [1 von Möglichkeit gemeinsamer Abstammung in beit Jde'enkreis, welchen * die physische Weltbefchreibüng umfaßt .... Die wichtigsteü FrMN der Vildungögeschichte der Menschheit knüpfen sich an die Ideen boü f Abstammung, Gemeinschaft der Sprache, Unwandelbarkeit in einer ur- 1׳ sprünglichen Richtung des Geistes und des Gemüthes. So lange man nur bei den Extremen in der Variation der Farbe;1 und der Gestaltung verweilte, und sich der Lebhaftigkeit der ersten y sinnlichen Eindrücke hingab, konnte man allerdings geneigt werden, § die Racen nicht als bloße Abarten, sondern als ilrsprünglich verschie- | dene Menschenstänune zu betrachten. Die Festigkeit gewisser Type!: mitten unter der feindlichsten Einwirkung äußerer, besonders klimati- 1 scher Potenzen schien eine selche Annahme zu begünstigen: so kurz auch | die Zeiträume sind, aus denen historische Kunde zu uns gelangt ist. Kräftiger aber sprechen, auch meiner Ansicht nach, für die Einheit des Menschengeschlechts die vielen Mittelstufen der Hautfarbe I und des Schädelbaues, welche die raschen Fortschritte der Länderkennt- ן niß uns in neueren Zeiten dargeboten haben; die Analogie der Ab- ׳ artung in anderen wilden und zahmen Thierklassen; die sicheren Erk Währungen, welche über die Grenzen fruchtbarer Bastard-Erzeugung p haben gesammelt werden können . ..." ״Die Geschlechter der Thiere ן und Pflanzen," sagt einer der größten Anatomen unseres Zeitalters, | Johannes M ü ller, in seiner alles umfassenden Physiologie des Men- ן schen (Bd. II, 768—774) ״veränderen sich währe!ch ihrer Ausbreitung | über die Oberfläche der Erde innerhalb der den Arten und Gattuuj• 'sten b'orgeschriebeuenGrenzen ... .׳Sit Menscheuracen sind Formen

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