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Jeschurun · 1868-07-01 · Heft 10-12 (Juli 1868) · p. 323

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 10-12 (Juli 1868)
Article
die Hypothesen der Bibelkritik und der Commentar zur Genesis von Herrn Rabbiner S. R. Hirsch
Date
1868-07-01
Page
323 (sequence 12)
Language
German
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Von vr. I. Gugenheimer. ZZZ sehen; Mo, daß dG Vorkommen dieses Gottesnameus bei yLherm Eingehen durchaus nicht als auffallend betrachtet, keinem Süßeren Umstande zugeschrieben werden kann,, daß vielmehr gerade dieser Gottesname die Basis der in jenem Verse ausgesprochenen Hoffnung bildet. Die Heiden anderen von Knobel erwähnten Gründe gehören zu Nr. 1 der oben angeführten bibelkritischen Beweisarten. Weil auch im 4. Kap. bei zwei darin vorkommendcn Namen die Gründe, um derentwillen dieselben gewählt wurden, angegeben sind, und weil die Verfluchung der Erde im 3. Kap. erwähnt ist, diese beiden Kapitel aber von der Bibelkritik einem ״späteren Erzähler"! zugeschrieben werden, darum muß auch die in diesem Verse vorkommende Mottvirung des darin erwähnten Namens und die Erwähnung jener Berfluchung auf den ״späteren Erzähler" Hinweisen. Wenn nun hiefür in den Bemerkungen zum 3. und 4. Kap. ein Beweis geliefert wäre, so könnte der Bibclkritik die Berechtigung nicht abgesprochen werden, auf Grund eines solchen Beweises weitere Behauptungen aufzustellen. Die Bibelkritik macht aber nicht einmal den Versuch, ihre Ansicht, daß jene s. g. Etymologien auf einen jüngern Verfasser schließen lassen, irgendwie zu begründen; es ist vielmehr höchst charakteristisch, daß Knobel in den Vorbemerkungen znm 4. Kap. diese Annähme nicht mit Entschiedenheit hinstellt, sondern nur sagt, daß ״die Etymologie V. 1. 25 besser zum jüngeren als znm älteren Erzäh- ״ler passen, der Solches nicht liebt," im Comm. zu 6, 29 aber ״die etymologische Deutung" als einen unumstößlichen Beweis darstellt, indem er dieselbe als einen Grund bezeichnet, dem gemäß die Stelle ״sicher eine j. ..istische Ergänzung ist." Wie ist der Sprung zu erklären, der zwischen der vagen Annahme, daß die Etymologien zum ״jüngeren Erzähler" ״besser passen", und der apodiktischen Behauptung liegt, daß eine etymologische Deutung sicher auf Interpol«- tiou schließen läßt? Ein Blick auf das von der Bibelkritik aufgestellte Beweismaterial beantwortet diese Frage; im 4. Kap. hat die Bibelkritik vermeintliche Widersprüche entdeckt und Gelegenheit gefunden, mit ihren verschiedenartigen Argumentatiousmitteln zu operiren, weßhalb sie darauf verzichtete, ihre die Etymologie betreffende Meinung mit Entschiedenheit geltend zu machen. Beim 29. V. des 5. Kap. konnten aber jene diversen Beweismittel nicht angewendet

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