Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1867-1868)
- Issue
- Heft 10-12 (Juli 1868)
- Article
- die Hypothesen der Bibelkritik und der Commentar zur Genesis von Herrn Rabbiner S. R. Hirsch
- Date
- 1868-07-01
- Page
- 322 (sequence 11)
- Language
- German
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Dis Hypothesen der MelMk. sprachlich begründete Erklärung dieses Gottesnamens erklärt sich aber vollkommen, weshalb in dem Zukunftsspruche Lemech's eben bei der Erwähnung des Fluches, der die Erde traf, gerade dieser Gottesname gebraucht wurde. Während der am Ende der kainitischen Geschlechtsreihe erscheinende Lemech sich, wie auch im vorl. Comm. demerkt wird, (4, 23) über Vergangenheit und Zukunft verzweiflungsvoll aussprach, hat der von Scheth abstammende Lemech Trost int Munde, was aber nur dadurch erklärt werden kann, daß er den llnfegen, der nach der ersten Sünde die Erde traf, nach seinem Zwecke anssaßte, von dem, Bewußtsein durchdrungen war, daß der;עצבוdie Entsagung, die dem Menschen aus diesem Unsegen entstand, wie es von Hrn. Rabl׳. Hirsch in der Erläuterung zu 3,17 entwickelt wird, ״nach dem Principe ״ בכל עצב יהי׳ מותרin jeder Entsagung liegt ,״,Gewinn", den Menschen frei machen, das Bessere, Edlere, Gott- ״zugewandte in ihm herauskehren, ihn von der Außenwelt, von dem, ״was die Erde bietet und versagt, unabhängig machen, ihn den ei- ״gentlichen Werth seines Selbst in der Pflichttreue gegen. Gott sin- ״den lassen sollte. In die Schule dieser Entsagung wird der Mensch ״geführt und diese erhebt ihn endlich zu der Meisterschaft des Lebens ״Alle מהנות טובות, das Herrlichste, was uns Gott verleiht, ist nur ״P>f dem Wege der;׳מורי zu gewinnen, lehren die Weisen." Nur durch diese Auffassung konnte Lemech mit Trost der Znkunft entgegenschauen, und darum sagte er: מן.האדמה אשר אררה ,ה׳, gebrauchte er eben bei Erwähnung der ״Verfluchung der Erde"- jeneu Gojtesnamen, der, wie gezeigt, auf מדת ך,ררומימ, auf die in barmherziger Liehe den Menschen zu seiner Bestimmung erziehenden Gottcöwaltnng hinweist. Der Trost, den Lemech aussprach, konnte nur auf diesem Gottesnamen beruhen. Dies wird auch im vorl. Comm. zu 5, 29 durch Folgendes angedeutet: ״Es heißt nicht -,׳נתמנו על ״Ms trösten über uns« Wirken, sondern מ״ von unserem Wirken. ״Der ganze Boden, alle Mittel des Menschenwirkens trugen den ״Fluch, waren — zur Erziehung des Menschengeschlechtes — ge- ״drückt und gehemmt, nur der Mensch nicht unter dem ״Fluche; es war nur die Erde in ihrer Entwickelung gehemmt." Dieses Bewußtsein, daß der auf der Erbe ruhende Fluch, die- Er° z iehung des Menschengeschlechtes zuin Zwecke hat> wird in den Worten LeZiech/ durch! den Gottesnamen ד ansgesprochen. Wir