Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1867-1868)
- Issue
- Heft 10-12 (Juli 1868)
- Article
- Ha-azinu und die Gegenwart
- Date
- 1868-07-01
- Page
- 306 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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806 , mm Gott und der Mitwelt den geistigeij und Michest Völkerbettra'gden eine Gdttesführnng von mehrals drei Jahrtausenden von uns erwartet. Und während wir so נבל, untreu unserer Vergangenheit würden, wären wir dann in der That וזכם, wäre unser Beginnen dann ״weise und klug" in Beziehung zur Zukunst, wie die jerobeamischen Volksleiter es preisen? Sind denn die Zustände so hoffnungsreich» die Ansichten und Lebensanschauungcn so heilerprobt, in welche mit Aufgebung aller Eigenthümlichkeit ein- und aufzugehen uns als das Ideal der jüdischen Gegenwart gepriesen wird, daß sie ohne weiteres maßgebend und stabbrechend für alles Anderweitige sein dürften, und uns völlig blind machen dürsten über alles wahrhaft Veredelnde und Beglückende, das wir mit Verabschiedung des Vatcrerbes aus unserer, unserer Kinder, und — sagen wir es geradezu — der Menschheit Heileszukunft streichen? Sind denn nicht wir vielleicht, wie der Prophet uns nennt, die einzigen Blinden und Tauben, die die Rathlosigkeit nicht sehen und hören, die sich aus Allem selbst äussprtcht, was man uns zum Gegentausch für das zu verwerfende Batererbe bietet? Wo ist die Maxime, wo ist der Grundsatz, wo ist die lebengestaltende Menschenwetsheit, die nicht an den Ereignissen der Zeiten Schiffbruch gelitten, die sich nicht als unzulänglich erwiesen, auch nur auf die Dauer eines Jahrzehnt hinaus, den Frieden und das Heil aus Erden dauernd zu sichern? Ist die Formel schon gefunden, die an der Stelle des Gottesgesetzes die Schwerdt und Speer brechende Mission des Friedens zu übernehmen mit Zuversicht versprechen möchte? Ist es Weisheit oder Blödsinn ein Gesetz über Bord zu werfen, unter dessen Leitung die Väter, unter den schwierigsten Verhältnissen, Familienglück und Lebensfrciidc, Geistcsfrische und Stttenadel errungen, um sich allerwegen unfertigen Versuchen, und unsichern Leitsternen anznvertrauen, die selbst erst mit schwankendem Schritt den Pfad durch's Gewoge der Zeiten suchen, und noch nicht die Probe einer einzigen Prnfungsstunde des Geschickes bestanden? ״! לד'חגמלו זאת עם נבל ולא חכם!??! Einen Vorwurf enthält das von Himmel und Erde über Zsräel bezeugte Wort, in welcheM die Bedeutung jeder Verirruiigsphase