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Jeschurun · 1868-04-01 · Heft 7-9 (April 1868) · p. 210

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 7-9 (April 1868)
Article
Pineas-Elijahu
Date
1868-04-01
Page
210 (sequence 6)
Language
German
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210 Pineas-Elijahu. der da, bot sich, zur Ersparniß von Muhe und Zeit, die auch damals schon Geld bedeutete, der Verehrung der ״Gläubigen" iu Bethel und Dau dar; רב לבם, lautete der Predigttext von Bethel und Dan, zu kostspielig, Zeit und Mühe raubend sind ja die Wänderungen nach Jerusalem! Den ganzen Sommer hindurch, und zumal im siebten, dem Erndtemonat, Haus und Hof, Feld und Flur verlassen, und, statt sorgsam, fleißig des Ackers zu warten, singend und betend festlich zu wallfahrten! Jerobeams menschen-und volksfreundliche Reform weiß das besser zu ordnen, erst die Arbeit, dann die Feier, erst die irdische Ernte, dann der himmlische Kultus, nicht im siebten, im achten, wenn alles hübsch fertig und die Zeit nichts mehr Werth ist, dann, die für den Menschen nichts mehr bedeutende Zeit dem Feste des Herrn geweiht! Und der Kultus zu Dan und Bethel nur als et» בית במות, als ein Ccntrum für den überall hin zu verbreitenden, iu jedem Dorf, jedem Weiler, jedem Hanse zu vollziehenden ״Höhcn-Kult", wo jeder ״sein religiöses Bedürfniß" nach seinem Belieben befriedigen und nach seiner Weise selig werden könne! Das war der Geist der jerobeamitischen Reform, die, selbstsüchtiges Intercsse mit zarter Rücksicht für die Bedürfnisse des Volkes verschleiernd, sich eben damit dem Volke cinschmeichelt« und noch überdies, durch die crvffnete Aussicht auf Versorgung in ״geistlichem Stande" als ״Priester des Höhen-Kultus", zu dessen Weihen nicht ei: '׳erzig nur Aharoniden, sondern Jeder zngelasse» wurde, sich ur. dir Carriere ihrer Kinder besorgten Eltern so freundlich empfahl — Das war das חטאת ירבעם, mit dem er allen seinen Nachfolgern vorangclenchtet das Volk zu verführen, להכעיס אח ד' אלקי ישראל בהבליהם Gott mit ihren erträumten Nichtigkeiten zu erzürnen. Denn, damit seiueNachfolgcr diePolitik seinerreligiöseuReform wohl zu würdigen wüßten, hatteer seinen Gvtterkälbern, wie es im Jcruschalmt heißt (״והרגוך" (1,1 ע״ז an das Piedestal geschrieben. ״Sie werden dich todtschlagen!" wenn das Volk wieder zu der alten, in Jerusalem ihre Nahrung findenden jüdischen Gesetzestrcue zurückkehrt. Diese dynastische Sorgesollte das Systein der Reform verewigen, und, obgleich das והרגוך sich trotz der Reform an seinen Nachfolgern erfüllte, schon sein Sohir nach zweijähriger Negierung der Verschwörung eines Baascha, dessen Sohn der Verschwörung eines Simri

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