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Jeschurun · 1868-01-01 · Heft 4-5 (Januar 1868) · p. 132

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 4-5 (Januar 1868)
Article
Die Distellese des Herrn Kirchheim [Rezension]
Date
1868-01-01
Page
132 (sequence 20)
Language
German
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i'S2 Die Distellese des Herrn Kirchheim. Da kommt nun die das Menschengeschlecht rettende Schwatzhaftigfeit der Mutter, nein, ihrer Freundinnen und Nachbarinnen. Denn feierlich öffnet der von H. ״ausgebeutete Autor" seinen Mund und fährt fort wie folgt:] ״Um die Ursache dieser Gefahr, nämlich die ״Angst der Kreisenden, zu beseitigen, hat die Weisheit des Schöpfers, ״gepriesen sei er, das Heilmittel bereits vor der Gefahr bestimmt, ״indem er der Natur des Weibes — Geschwätzigkeit in Fülle ver- ״lieh. Denn wenn sie sich im Hause der Kreisenden versammeln, so ״reden sie vermöge dieser ihrer natürlichen Anlage unnützes Geschwätz, ״die Eine von dem, die Andere von jenem, bis die Kreisende un- ״willkürlich zuhört, zerstreut wird, und — ihre Angst und ihre ״Schmerzen vergißt, und nun ist alles gut וזו תועלת ותקון גדול לעולם אם והבנים]שמחה", p ״ ״!כיעל יריUnd nun ist alles gut, sind alle Schwierigkeiten gehoben und alle Fragen beantwortet. Adam nannte ״sein Weib ״ — חותdie Geschwätzige" und diese Geschwätzigkeit ״steht in innigster Beziehung zu ihrem Berufe Mutter zu sein." Und trinmphirend fordert der Verfasser ״den geschätzten Leser auf, ״von diesem einen Beispiele auf den Werth alles Anderen zu schließen." — Schlägt das nicht alles was je an tollen Schnurr- Pfeifereien geleistet worden ist, und war es eine Möglichkeit, den Versuch, H.'s Erklärungen als ein Plagiat an diesem Werke darzustellen, mit milderen Ausdrücken zu bezeichnen, als wir es, wider unsere sonstige Neigung, in den bisherigen Auseinandersetzungen unserer Feder gestatten mußten? *) *) Anm. der Sieb. Um der einfachen Wahrheit willen und zugleich als warnendes Beispiel, wie diese gewissenlose Conjektnralkritik die Wahrheit der Lebenden und Todten verpfuscht, sei hier im Erdgeschoß als Anmerkung constatirt: Die Existenz der Schrift Ohole Jehuda, aus welcher ich angeblich den linguistischen Theil meines Commentars gestohlen haben sollte, war mir bis zum Erscheinen der Broschüre des Hrn. Kirchheim völlig unbekannt. Sie war mir nie zu Augen gekommen und habe ich daher aus ihr weder Gutes noch Böses, weder Weises noch Thörichtes entnehmen, noch irgend eine Anregung zu meinem Bißchen Weisheit oder Thorheit erhalten können. Die Schrift des Hrn. Geiger, auf die ich mit der Auffassung der jüdischen Gesetzestreue als Hundegehorsam hingeblickt und aus welcher ich dann auch das Citat aus הרכסים לבקעה des^ll ר' ליב פ" פ

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