Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1867-1868)
- Issue
- Heft 4-5 (Januar 1868)
- Article
- Die Distellese des Herrn Kirchheim [Rezension]
- Date
- 1868-01-01
- Page
- 130 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2932754-2932987-2932992-2951109--10958-2951153- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
130 Die Distellese des Herrn Kirchheim. Delikt» wohl schwerlich eine Parallele auszuweisen haken möchte. Hiermit aber nehmen wir Abschied von dem Kapitel ״Plagiate". Denn wir gestehen es, wir vermögen unseren stttlichen Widerwillen nicht länger zu überwinden unddes Näheren nachzuweisen wie , der fromme Mann, der S. 30 ״den Gott Jsrael's zu allen Zeiten angebetet hat", in allen den andern angeblichen Beispielen von ״Plagiaten" eine fortgesetzte Kette von ebenso unerhörten, gänzlich aus der Luft gegriffenen Lugen gibt, die sämmtlichhiur bestimmt sind, von der gesinnungstüchtigen congenialen Parteipresse citirt zu werden. So wie wir bewiesen haben, daß die Beschuldigungen des Plagiates, die Herr Raphael Kirchheim an die von uns durchgenommenen Worte knüpft, gänzlich aus der Luft gegriffen sind, so hätten wir auch hinsichtlich der übrigen von demselben Herrn zu demselben ehrenwerthen Zwecke angeführten Wörter bloß die betreffenden kostbaren Erklärungen aus dem Ohole Jehnda auszuziehen, zu übersetzen und den betreffenden Stellen des H.'schen Conimentars gegenüberzustcllen, um zu b eweisen, daß auch hinsichtlich ihrer die Plagiatsbeschuldignng des Hrn. Raphael Kirchheim eine That ist, die nicht nur in den Annalen der wissenschaftlichen Presse, — denn von Wissenschaftlichkeit kann ja ohnehin in dem ganzen Pamphlet nicht die Rede sein, — nicht nur in den Annalen der politisch polemischen, sondern selbst in den Annalen der Schandprcsse einzig in ihrer Art dasteht. Wir können von diesem Glanzcapitel der ״Enthüllungen" des Herrn Kirchheim nicht Abschied nehmen, ohne unsere Behandlung des von Herrn Kirchheim so schnöde in seiner wohlverdienten Ruhe gestörten ״Verfassers" des Ohole Jehuda mit einigen Worten zu rechtfertigen. Daß unser oben gebrauchter Vergleich mit der Verfasserin eines in vielen Haushaltungen recht geschätzten ״Werkes" nicht unberechtigt ist, dafür übernehmen wir ruhig die volle Verantwortlichkeit. Statt alles anderen wollen wir nur das Beispiel hierhersetzen, welches der Verfasser des Ohole Jehuda, dieser von H. ״ausgebcutete" Autor, selbst in der Vorrede, (es ist die 3. Seite, die Vorrede ist nicht paginirt) als Beweis für die Vortrefflichkeit seiner Erklärungen und für die Bereicherung anführt, die aus ihnen dem Verständnisse der Bibel erwachse. — ״Warum heißt die Stammmutter des Menschengeschlechtes ND und «nicht rrn׳, Witz es doch nach dar Motivirung יצי■ היא היחה׳ אם כל ׳יחי