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Jeschurun · 1868-01-01 · Heft 4-5 (Januar 1868) · p. 129

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 4-5 (Januar 1868)
Article
Die Distellese des Herrn Kirchheim [Rezension]
Date
1868-01-01
Page
129 (sequence 17)
Language
German
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©i« Distellese des Herrn Kirchheim. 129 mehr nur aus Trockenheit und Ausgedörrtheit des — Berges entsteht-Warum denn gerade ein Berg? Thut's eine Ebene nicht auch? — unterbricht der geneigte Leser. — Mit Nichten, zum Staube müssen's absolut Berge sein, wie Sie sofort selbst begreifen werden — also: da Staub aus Trockenheit und Ausgedörrtheit des Berges entsteht, so ist 1ssoviel als-— (!!!) עיף הר ״Ermüdung und Durst des Berges"! (א' יהרה S. 21.) Was Hr. K. über eine Uebereinstimmung hinsichtlich pp Sommer ergebenst dcnuncirt, ist wiederum nur erlogen um citirt zu werden; denn seine eigenen Anführungen widerlegen seine Verdächtigungen auf's Schlagendste. Ebenso unverschämt erlogen ist Alles, was er auf derselben Seite über das ״Plagiat" hinsichtlich der Wurzel iss vorzubringen sich nicht entblödet, wo, trotz aller Verstümmelungen in der Anführung von H.'s Begriffsentwickelung, dennoch nach seinen eigenen Citatcn Cdas Gegentheil von seiner Behauptung sagt — also wiederum bestimmt, nicht gelesen, sondern nur citirt zu werden. Ebenso S. 28 das hinsichtlich שכם gesagte. Doch wir brechen ab. Wir sagen nicht, weil wir unfern Lesern nicht mehr zumuthen wollen. Wir gestehen es, wir können uns nicht mehr zumuthen. Denn in der That, sowenig es auch für irgend Jemand des von uns hier gelieferten Nachweises bedarf, welch geradezu unerhörtes Attentat mit diesem Pamphlet begangen worden, so hat doch Niemand eine Vorstellung von der Größe der Infamie, der nicht wie wir Schritt für Schritt den mit ganz kühler Stirn geübten Fälschungen und Verdächtigungen folgt und die betreffenden Stellen in dem angeblich ausgebeuteten Autor nachschlägt. Die Keckheit übersteigt alle Vorstellung. Es wäre doch sicherlich eine ebenso widerwärtige als undankbare Arbeit, nachzuweisen, daß Göthe's Tasso kein Plagiat an Till Eulenspiegel sei und daß der Verfasser des Kosmos damit kein Plagiat an der Verfasserin von ״Supp, Gemüs und Fleisch" begangen habe. Wer eine derartige Behauptung ausspräche, dokumentirte damit unmittelbar seine Reife für das Irrenhaus. Nun, die von uns bisher in ihrer bodenlosen Frivolität nachgewiesenen, gänzlich aus der Luit gegriffenen Verläumdungen enthielten nichts anderes, nur daß sie sich das Stigma einer sittlichen Verkommenheit an die Stirne drücken, zu welcher die Statistik literarischer

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