Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 14 (1867-1868)
- Issue
- Heft 4-5 (Januar 1868)
- Article
- Die Distellese des Herrn Kirchheim [Rezension]
- Date
- 1868-01-01
- Page
- 128 (sequence 16)
- Language
- German
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128 Dis Distellese des Herrn Kirchheim, vachweist, daß!אנו nicht Zufall, sondern das gerade Gkgentheil: bestimmte Fügung bedeute) oder: soviel wie איה—wohin? Möglich sei es auch, daß es Schiff heiße von —-אנא ה, הושיעה נא, weil die Schiffer in Gefahren diese Worte oft zu beten hätten II! oder: אניה deßhalb soviel als ״ —עניהdas arme" 80. Schiff (!!) eben wegen der Gefahren und weil schon unsere Weisen sagen, daß der Schiffer auf keinen grünen Zweig komme; oder endlich sei es sehr wohl möglich, daß es so heiße nach תאניה ואניה Seufzer, weil es sammt seinen Bewohnern in stetem Klagen und Seufzen sei vom Auslaufen bis zum Einlaufen!!! (א' יהרה S. 6.) Eine würdige Fortsetzung des Uorhergehenden bildet noch, was Hr. K. hinsichtlich der Erklärung von עפה vorbringt. H. stellt (Gen. Seite 54) ״als Vermuthung hin" ob עפה (verwandt mit הער) in den Lautverwandten עפה, die Außenseite, die man sofort antrifft, sobald man de» Durchmesser eines Gegenstandes zurückgelegt hat, verwandt mit הפה, und עוה der Außenseite des lebendigen Organismus, seine Bedeutung finde und also die lose lockere Außenseite des Erdkörpers bedeute, die selbst als feinster Staub unverlierbar zv ihr gehört und immer wieder zu ibr zurückfällt. Hr. K. im seiner Rechtschaffenheit citirt darauf los, läßt H., was er zu עפה sagt, über עפה sage», verstümmelt und entstellt die Sätze, läßt gerade die Hauptsache (die eigentliche Erklärung, von: ״die selbst als feinster Staub" rc.) aus, bringt also blühenden Unsinn, setzt muthig Anführungszeichen davor, und trotz alles dessen, was er um des frommen Zweckes willen im Schweiße seines Angesichtes entstellt, bringt er's doch nicht dazu, dem von ihm fabricirlen Unsinn eine Familienähnlichkeit mit dem)seines verscholleuen Autors zu geben. Man höre und staune. H. erklärt hypothetisch also עפה als die äußere, selbst als feinster Staub unverlierbare und stets bleibende ureigne Hüll« des Erdkörpcrs. Also nichts weniger als gleichbedeutend mit ״verfliegendem Staube", vielmehr eben als die nicht verfliegende Hülle. (Letzterer, nämlich der ״verfliegende Staub", wird nach H. S. 471 gerade im Gegensatz zu עפה durch!אפו bezeichnet.) Und (§.? Nach ihm ist עפה gerade der verfliegende Staub und gibt er mit ernsthaftestem Gesichte die köstliche Schnurre zum Besten: da man Staub auf feuchtem, durchnäßten Boden vergebens suchen würde, da er ja viel-