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Jeschurun · 1868-01-01 · Heft 4-5 (Januar 1868) · p. 123

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1867-1868)
Issue
Heft 4-5 (Januar 1868)
Article
Die Distellese des Herrn Kirchheim [Rezension]
Date
1868-01-01
Page
123 (sequence 11)
Language
German
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Ue SiMH bis Herrn Wchhetm. )ZA Sah: der Verfasser sö citirt er — sagt G, M: ״ ״die ÄH ist derjenige Thell am Pflanzenstück (in Wirklichkeit Heißt es: Pflanzentheil am Weinstock), in welchem di« ick Stamme anfsteigenden Säfte bewahrt, zusammengehalten und geläutert werden, bis sie die Frücht des Weines zu erzeugen fähig sind"" — als ob bai Mit das Wesen der Begriffsentwickelung gegeben und das nicht viel- Mehr nur der Beginn des Expos« wäre, das Verhältniß der ,,Rebe" zum ״Gesänge" darzulegen. Hrn. K. paßt es, dies als ״ein Beispiel auS der Physiologie der Pflanzen" zu geben, wo Earp. (tO Vers, des (א׳י ״die Uebcrgangsbrücke für den Gedankengang des Derf." gewesen sei. Schon dieses Ausgeken eines einleitenden Satzes einer größeren Entwickelung für das Ganze, schon diese Bezeichnung. als ob es dem Verf. um Darlegung der aller Welt bekannten physiologischen Funktionen der Rebe zu thun gewesen, ist eine ebenso plumpe als perfide Entstellung. Allein wie sollen wir cs bezeichnen, wenn er wörtlich fortfährt, und Carp., den Verfasser des א׳י, angeblich wort» lich. citirend, mit Anführungszeichen versehen sagen läßt: ״C. Wurzel זמר: die Rebe ist biegsam, schwach und unbrauchbar, weil sie die aufsteigenden Säfte nicht für ihr Wachsthum verwendet, sondern, wie eine Mutter, für ihre Frucht bewahrt und z u s a m me n h ä l t" und sich von den hier gesperrt gedruckten Worten, die offenbar die Beschuldigung des'gemeinen Plagiates und der benutzten Uebergangsbrücke begründen sollen, im Originale nichts, sage nichts befindet, und Hr. K-, der auf Seite 30 seinen Gott ״mit aller Inbrnnst anbetet", sie für seinen frommen Zweck einfach hinzudichtet! Und dieses ״Bewahren und Zusammenhalten" ist nach H. gerade das Charakteristische für die Anschauung der זמרה nach dem hebr. Sprachgedanken. Denn nach seinem Principe der Lautverwandtschaft ist זמר verwandt mit שמר und צמר, und wird die Rebe dadurch gerade als der die im Stamme aufsteigeuden Säfte bewahrend e (שמר), zusammenhaltende und läuternde Theil bezeichnet. Unser C. jedoch erklärt (S. 15) זמרה als die schwache, gerade weil sie nichts bewahrt und zusammenhält, und Hrn. K.'s Uebersetzung erweist sich — wie können wir es der Schamlosigkeit seiner Anschuldigung gegenüber milder bezeichnen, — als literarische Fälschung. Um die ganze unerhörte Jämmerlichkeit dieses ganzen Gebahrens zw zeichnen, können wir uns sticht enthalten^ der oben in eMevsy'

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