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Jeschurun · 1867-06-01 · Heft 9 (Juni 1867) · p. 304

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Journal
Jeschurun
Volume
13 (1866-1867)
Issue
Heft 9 (Juni 1867)
Article
Die Hypothesen der Bibelkritik und der Commentar zur Genesis von Herrn Rabbiner S. R. Hirsch
Date
1867-06-01
Page
304 (sequence 12)
Language
German
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304 Die Hypothesen der Bibelkritik. ״erzeugen; allein diese ihre Natur ist erschaffen, die Gesetze, «ach ״denen sic wirken, erzeugen und entwickeln, sind ihnen von ihrem ״Schöpfer..bei ihrer Erschaffung eingepflanzt, undalle חולדות השמים והאי■ "', waren gegeben בהבראם, und haben ihren Ursprung in ihrer ״Erschaffung". Durch diese aus dem Wortlaute nachgewiesene Interpretation, mit der in dem vorliegcuden Commentare sowohl das ה' זעירא in כהבראם a ls der Ausspruch unserer Weisen in Ber. rabba 12, 8 בהבראם באברהם erklärt wird, ist der erste für die Trennungshppolhcse oer :Bibelkritik angeführte Grund total vernichtet; wenn, wie oben nachgcwiesen, תולדות nicht ״Entstehung", nicht ״Ursprünge" sondern: ״si.?rzcugnisse" bedeutet, so können jene Worte nicht, wie Ewald meint, als eine zur Scheidung dienende ״Unterschrift", nicht wie Ilgen n nd Knobel meinen, als eine vom Anfänge der Genesis nach c. 2, 4 versetzte, sondern als eine nur an dieser Stelle verstündliche Ueidcrschrift für die Darstellung der der göttlichen Naturorduung folgenden Weltentwickclung betrachtet werden. Als ebenso nichtig erweist sich der auf vermeintliche Widersprüche zwischen dem »ersten und zweiten Kapitel gestützte Grund der Bibelkritik; wir haben jene behaupteten Verschiedenheiten nach der sehr ausführlichen Darstellung Böhlens bereits angeführt, und werden sic nun einzeln betrachten: ״Dort (nämlich im 1. Kap.) benennt die ״Gottheit selber die geschaffenen Werke, hier gibt ihnen der Mensch ״die Namen". Diese Behauptung ist eine einfache Erdichtung, da ein Blick auf das erste Kapitel der Genesis zeigt, daß Gott nicht sämmtliche ״geschaffenen Werke", sondern wie auch indem unsvorl. Comm. erwähnt wird, nur Tag und Nacht, Himmel, Erde und Meer ״benannt" hat, und das zweite Kapitel nicht erzählt, daß der Mensch allen geschaffenen Werken Namen gab, sondern nur die auf die Tbiere sich beziehende Namensbcilegung berichtet. Es ist daher nicht der Schatten eines Widerspruchs vorhanden, da die Objekte, denen der Mensch dem zweiten Kapitel gemäß Name» beilegte, ganz andere waren als diejenigen, welche Gott dem l.Kap. gemäß ״benannte". Indessen könnte, wenn man im H). B. des 2. Kap. nach der Interpretation des Herrn Rabb. Hir'cb die Worte 'נפש רד als Apposition zu האדם auffaßt, und übersetzt: ״und Alles, wie sichs der Mensch als lebendiges Wesen nennt, das ist sein Name"

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