Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1866-1867)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1867)
- Article
- Risse
- Date
- 1867-05-01
- Page
- 285 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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%»״«... -.UZ verboten; ttnb. seZnen Leuten.,strengtzepS untersagt, ...ihn-wieder ׳etnzulassen. ,Nachsolcher Begegnung konnte Jakob allerdings nichts für ihn thun, aber es schmerzte ihn doch immer, wenn er von den Aerzten vernahm, wie mangelhaft und ungenügend die Pflege sei, die seinem unglücklichen Bruder von fremden -leichtsinnigen Wärtern zu Theil wurde. Allerdings war auch dieses des Patienten eigene Schuld, denn anfangs hatte ihm sein Arzt einen tüchtigen Krankenwärter gestellt, aber Philipp, in gesundem Zustande bös und launenhaft, war eS leidend noch weit mehr. Den ersten Wärter jagte er fort, der folgende verließ ihn von selbst am zweiten Tage, alle paar Tage hatte er einen andern Wärter, keiner konnte bei ihm auShalten, wie konnte da von ordentlicher, Pflege die Rede sein? Üeberdies vermochten die Aerzte wenig zu thun. Seine Zornesausbrüche mehrten seine Leiden die die größte Ruhe heischten, aber der Kranke hatte nie gelernt seinen Jähzorn zu bemcistern, und diescr drohte nun oft sogar sein Leben zu gefährden. Unter diesen Verhältnissen hatte Jakob es als Pflicht betrachtet, Viktor davon in Kenntniß zu setzen; es ihm überlassend seiner Schwägerin und Nichte es mitzutheilcn — Auch Viktor hielt sich nicht berechtigt, es ihnen vorzuenthalten, in schonendster Weise machte er sie mit dem Inhalt des empfangenen Schreibens bekannt. Jda war bestürzt, Helene aber gerieth außer sich. Es war doch ihr Vater der Verunglückt war, ihr Vater, dessen liebevolle Zärtlichfett fic durch ihre heimliche Abreise schlecht erwiedert hatte. Daß er aus unbegründetem Haß gegen ihren Verlobten das Glück ihres Le- Heus ihr vorenthalten wollte, daran dachte sie jetzt nicht, ja sie klagte sich sogar an, sein Unglück verschuldet zu habe», denn als sie während ihrer Anwesenheit in, B. sich einige Mal vor seinem immer etwas wilden Pferde gefürchtet, hatte er ihr versprochen, gleich »ach seiner Heimkehr es verkaufen zu lassen. Wäre sie dort geblieben, er hätte es sicherlich fort gegeben, nur weil sie abgereist hatte er cs behalten und war damit gestürzt. Schwer ward es ihrer Mutter und ihren Verwandten sie zu beruhigen, doch sobald sie sich gefaßt hatte, erklärte sie es als ihre heiligste Pflicht, sich unverzüglich zu ihrem Vater zu begeben um ihn zu Pflegen!; Niemand mochte ihr widersprechen, selbst de Menza nicht. Aber 1?