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Jeschurun · 1867-01-01 · Heft 4 (Januar 1867) · p. 134

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1866-1867)
Issue
Heft 4 (Januar 1867)
Article
Sir Moses Montefiore's Bericht über seine Sendung in's heilige Land
Date
1867-01-01
Page
134 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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134 Sir Moses Montcfiore's Bericht mir abzuhaltcnden Gottesdienste ein und wurde derselbe mit größter Andacht gefeiert. Im Laufe des Tages hatten wir das Vergnügen, mehrere Besucher zu empfangen, welche sich lobend über die geistige moralische und materielle Lage der jüdischen Gemeinde zu Marseille äußerten. Sic zählt zu ihren Mitgliedern mehrere ans Maroeco, Tunis und Jerusalem und, hat das Glück eine schone Synagoge und einen außerordentlich befähigten und eifrigen Grand-Rabbin in Herrn Cohen zu besitzen. Montag den 8. Marz schifften wir uns ein auf der Poonah, unter Befehl von- Capitän Curling, dessen Liebenswürdigkeit und fortgesetzte Aufmerksamkeiten besondere Erwähnung verdienen und am 11. landeten wir in Alexandrien. Gleich nach meiner Ankunft in dieser berühmten mir wohlbekannten Stadt begab ich mich in Gescllschaft des vr. Locwe und Herrn und Frau Sebag in die Synagoge Keneßes Elijah», die wie man sagt, auf der Stelle des berühmten Tempels von Alexandrien oder Onkas erbaut worden, und hier brachten wir dem himmlischen Vater unseren Dank dar, der uns glücklich und gesund bis an das Gestade Egyptens geleitet hatte. Beim Einsteigcn in den Nachen in Alexandrien verletzte ich n!ich am Fuß, welcher Vorfall mich zu einem Aufenthalte von einigen Tagen daselbst nöthigte, den ich zum Ordnen aller Dokumente, die uns im heiligen Lande nothwendig sein konnten, benutzte und um Erkundigungen bei dem Chacham Joseph Burla nnd anderen Leuten aus Jerusalem einzuziehen. Das Bedauern, welches mir diese kleine Vcrzogerung meiner Reise verursachte wurde wesentlich durch den befriedigenden Bericht gemindert, den mir der ehrw. Chacham Nathan Amram und die Aeltesten der Gemeinde über das Wohlergehen nnserer Brüder in Alexandrien abstatteten, von denen die Meisten geläufig Englisch, Französisch und Italienisch sprechen und europäisches Costüm anstatt des orientalischen angenommen baden. Sonntag den 18. März verließen wir Alexandrien nnd landeten am Tag darauf um halb zwei Uhr Nachmittags in Jaffa. Beim Ausschiffen wurde ich begrüßt von Sr. Exc. dem Gouverneur der Stadt, dem Richter, dem Truppencominandant und den Vertretern der verschiedenen Religionen. Kaum im Hotel, empfing ich in rascher

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