Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 13 (1866-1867)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1867)
- Article
- Sir Moses Montefiore's Bericht über seine Sendung in's heilige Land
- Date
- 1867-01-01
- Page
- 133 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sir Moses Montefiore's Bericht re. 133 den. Gleichen Dank schulde ich auch dem türkischen Gesandten in London Sr. Erc. Herrn Musurus für manchen Act des Wvhlwollens in Bezug auf meine Reise. Meine Reisebegleiter waren, wie Sie wissen: mein geschätzter Arzt und sehr betrauerter Freund der verstorbene Dr. Hodgkin, der Capitän Henry Moore, Bruder des englischen ConsulS in Jerusalem und Dr. Louis Loewe, hervorragendes Mitglied des Stabes von General Sir Hugh Rose während des Indischen Aufstandes und mein sehr lieber Begleiter auf meinen früheren Reisen, worunter auch zwei Reisen in Palästina, dessen genane Kenntniß der orientalischen Sprache und dessen eifrige Dienste von großem Werthe für mich waren, und endlich meine lieben, werthgcschätzten jungen Verwandten Herr und Mme. Sebag. Mit Dank gedenke ich auch der Gebete, welche in den verschiedenen Synagogen unserer Hauptstadt vor meiner Abreise gehalten wurden und bin dem ehrwürdigen Oberrabbiner Dr. Adler für daS beredte Gebet, welches er für das Gelingen meiner Sendung verfaßt hatte, verpflichtet. Durchdrungen von dem Bewußtsein der schweren Verantwortung die ich übernommen hatte, fühlte ich, daß ich mein Unternehmen nicht passender und unter besseren Auspicien einleiten könne, als indem ich mich hinwarf auf das Grab derjenigen, welche aus mancher schweren Wanderung mich mit ihrer sanften Liebe neubelebt und mit ihrem unerschrockenen Geiste aufrecht gehalten hatte, um dort unseren allmächtigen Vater, der sein Wohlgefallen hat an Zion, anzuflehen, daß Er mir den Schutz seiner Engel gewähre und uns beschirme, mich und meine Genossen auf der beabsichtigten Reise, auf daß ich die Gelübde meines Herzens für die Wohlfahrt Jerusalems erfüllen könne. Dienstag den 27. Februar Morgens verließen wir England, erreichten in der folgenden Nacht Paris, begaben uns von da nach Marseille, wo wir Freitag den 2. März eintrafen. Am Sabbath, den ich in mehr als einer Beziehung als einen heiligen, der Ruhe geweihten Tag betrachte, verhinderte mich strömender Regen an dem Besuche der Synagoge; da ich jedoch meine Scphcr Thora bei mir hatte, lud ich eine gewisse Anzahl Glaubensgenossen zu einem bei