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Jeschurun · 1866-06-01 · Heft 9 (Juni 1866) · p. 309

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
12 (1865-1866)
Issue
Heft 9 (Juni 1866)
Article
[Rezension] / G.
Date
1866-06-01
Page
309 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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Bücherschau. 309 ״״Tage bleiben auf dem Erdboden." D.Weis.z. Stelle bemerken, wie er ,/mit seinen Worten auf beide Gattungen des durch das göttliche Ge- ״setz zu erlangenden Lohnes hinweist, nämlich auf geistigen und ma- ״teriellcn Loh». Vom geistigen Lohn sagt er, ״es ist euer Leben", ״und vom materiellen, ״dadurch werdet ihr lange Tage bleiben auf ״״dem Erdboden", und spricht er von dem geistigen Gute zuerst, ״obschon der Mensch es spater erlangt, weil es etwas Vorzüglicheres ״ist, als die materiellen Güter. Auch am Schlüsse seines Segens ״spricht er hiervon 5. B. M. 33, 29: ״Heil dir, Israel! wer ist ״״wie du ein Volk, dem Heil wird im Herrn sf." Der Sinn dieses ״Verses ist: die materiellen und staatlichen Glücksgüter, deren in ״den vorhergehenden Verse» Erwähnung geschieht, wie der Sieg über ״die Feinde und Ucberfluß au Feldfrüchten, die machen nicht die ״wahrhafte Glückseligkeit aus, indem ste auch bei anderen Nationen Vorkommen, sondern vielmehr das Glück und Heil der Seele; dcß- ״halb sagt er: ״Heil dir Israel! wer ist wie du; re." d. h. gibt ״es Wohl unter andern Völkern ein Volk, dem wie dir, Heil in Gott ״zu Tbeil wird? Er fährt fort: ״Er ist Schild deiner Hilfe, das ״״will sagen, man möge nicht wähnen, weil sie des Seelenheils ״״thcilhaft werde», so werden sie des materiellen Glückes nicht theil- ״״Haft werden, nein, außerdem, daß du Heil in Gott finden wirst, ״״wird er auch noch Schild deiner Hilfe sein." In demselben Kapitel verweist der Vcrf. auch auf Bileam, und sagt: ״Hat doch Bi- ״lcam, wiewohl ein heidnischer Prophet, — weil er vermöge seiner ״Prvphetengabe, eiugesehen, daß die israelitische Nation nicht nur ״hienteden von Gott einer ganz besvndern Vorsehung gewürdigt werde, ״sondern auch nach dem Tode, durch die Erlangung des jenseitigen ״Lebens, einer hoffnungsreichen Zukunft entgegengehe, — für sich ״gebetet, er möge sich des Glücks erfreuen, ihren hohen Standpunkt ״in Rücksicht auf das Seelenheil nach dem Tode einnehmen zu kön- ״nen; und hat er dies ausgesprochen 4. B. M. 23, 10: ״Möge ״״meine Seele sterben den Tod der Gerechten, und meine dereinstigc ״״Zukunft sein gleich der ihren."" Die Anmerkungen, die der gelehrte Herr Herausgeber zu einzelnen Kapiteln geschrieben, sind eine dankenswerthe Zugabe; wir haben aus denselben die zu Th. I. Kap. 14 gehörende Darstellung der Auffassung von 1. B. M. 49, 10, die auf Kap. 22 sich be-

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