Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1865-1866)
- Issue
- Heft 9 (Juni 1866)
- Article
- Noch ein Wort in Angelegenheit der Wahl eines Grand Rabbin von Frankreich
- Date
- 1866-06-01
- Page
- 292 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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292, Noch M Wort in Angelegenheit der Wahl trauxy, das man in euch gesetzt, werdet gerecht der Sache der Heltgioy, der es gilt, gerecht dem Gesetze, das euch bestellt, gerecht der großen Gesammtheit, die euch delegirt, wählet den Besten, den Tüchtigstcn, den. Fähigsten für das große Werk, das zu vollbringen ist, damit ihr nicht einst vor Gott zu erröthen haben Werdet, ihr hättet seine Sache in einem schwachen Augenblick für lange Zeit hinaus verrathen! Und, doch ist es nach wohlunterrichtet sein wollenden Journalen fast kein Zweifel, daß der Fähigste, Beste, Tüchtigste nicht gewählt werden wird!! AH West ist von der von uns gezeichneten Nothwendigkeit vollkommen durchdrungen, alle Welt bezeichnet unter allen Capacitäten der Gegenwart in Frankreich nur einen Mann als den Einzigen, der alle die für diesen hohen Posten erforderlichen Qualifikationen in seltnem Grade in sich vereinigt, einen Mann, der mit der Biederkcit und Uneigenuützigkeit eines reinen und humanen Charakters eine geistige Begabung und eine glänzende Gelehrsamkeit in allen Doktrinen der allgemeinen wissenschaftlichen Bildung und ganz besonders in dem hier ja so wesentlich bedingenden Gebiete der allgemein jüdischen Literatur und der talmudisch rabbinischen Wissenschaft ins besondere verbindet, einen Mann, der in allen diesen Gebiejen eine unbcstrittctene Autorität ist und der, frei von allem und jedem Fanatismus, mit aller Gluth einer auf erleuchteter Erkenntniß beruhenden lleberzengung der Religion zugethan ist, für deren oberster Leitung ein Chef gesucht wird, einen Mann, der all diese leuchtende,! Eigenschaften des Geistes und der Gesinnung, des Wortes und der That durch eine vor aller Welt offen liegende Bergangenheit im privaten und öffentlichen Leben, im Amte und in literartscher, Wirksamkeit bereits glänzend bewährt hat — und dieses Urtheil ist ein so allgemeines, so einstimmiges, er ist nach der allgemeinsten Ucbcrzeugung so, durch und durch nur der Einzige, dass, wir find, dessen überzeugt, ohne, daß wir ihn nenne!!, kein Jude in Frankreich im Zweifel ist, wem diese Zeilen gelten — und doch wird, Wenn uns die erwähnten Journale nicht trüge!!, dieser von der allgemeinsten Uebcrzeugung als der Einzige Bezeichnete nicht berufen werden, weil er vielleicht den wenigen einslnß! eichen Männern, iz! deren Hä!chen dte Sache, Gottes und der jüdischen Religio!! in,