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Jeschurun · 1865-11-01 · Heft 2 (November 1865) · p. 52

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
12 (1865-1866)
Issue
Heft 2 (November 1865)
Article
Beiträge zum Verständnis der ersten Blätter des Pentateuch
Date
1865-11-01
Page
52 (sequence 12)
Language
German
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52 Beiträge zum Verständnis der die היה, das Waldthier, das, indem es sich nicht unterordnet, bas in sich geschloffene, nur sich angehörende selbstständige Leben, חיים, darstellt. רמש האדמה ,רמש sind die am Boden kriechenden nieder« Thiere. Siehe oben V. 21. 26. ויאמר א נעשה אדם, Alle übrigen Geschöpfe werden nur mit ihrer Entstehung einzesührt, bet dem Menschen hält die Schopfung tnne und kündet der bereits geschaffenen Welt zuvor die Absicht an, einen ״Menschen", einen ״Adam" zu schaffen. Soll dieser ״Adam" doch als von Gott eingesetzter Walter und Herrscher in die geschaffene Erdwclt eintreten. Es wird diese Welt auf den Eintritt ihres Herrn vorbereitet. In diesem Sinne dürfte auch der Plural נעשה zu verstehen fein. Dem Plural inajestafcis, in welchem ein menschlicher Herrscher dem Volke seinen Willen kund thut, dürfte auch wohl ursprünglich die Anschauung zu Grunde liegen, daß der Herrscher hier nicht von dem Standpunkte seines individuellen Willens, seiner individuellen Interessen gebietet, sondern daß er sich nur im Zusammenhang mit seinem Volke begreift und nur aus dem Gesichtspunkt des Gesammtinteresses und des Gesammtheils Anordnungen und Bestimmungen trifft. Nur als Repräsentant der Gesammthcit gebietet der Fürst der Gesammtheit. So kündet der Schopfer auch der Erdwelt die Einsetzung ihres Herrn gleichsam in ihrem eigenen Interesse, aus Fürsorge für ihre eigene Bestimmung an. Ebenso die Zerstreuung der Volker הבה גררה וגבלה שם aus Fürsorge für die Zukunft des Menschen selbst. Es erscheint der Plural 1us.sssrs.tls in der Anrede da, wo ein scheinbar beschränkendes, störendes Einschreiten als im tiefen Grunde heilbringendes, rettendes und nothwendigcs begriffen werden soll. — ארם, siehe Jesch. VIII. S. 524 ff. Wir haben dort bereits darzuthun versucht, wie die grammatische und logische Analogie gegen die gewöhnliche Annahme spricht, die ארם von ארמה ablcitet und die Charakteristik des Menscheu als ״Erdgebornen" begreifen läßt, während doch offenbar ארמה von ארם gebildet ist, die stoffliche Herkunft aus Erde ein Merkmal wäre, das allen Geschöpfen gemeinsam zukommt, und das spezisische Merkmal des Menschen vielmehr darin bestände, daß er nicht ganz seiner Entstehung nach der Erde angehört, sondern der seemni von der Erde genommenen Ssoffe eingehauchte Gottes-Hauch

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