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Jeschurun · 1865-10-01 · Heft 1 (Oktober 1865) · p. 8

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
12 (1865-1866)
Issue
Heft 1 (Oktober 1865)
Article
Die Schemone Esre
Date
1865-10-01
Page
8 (sequence 8)
Language
German
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8 Die Schemone Esre. Lebens gegeben, auch-allein die Mittel verdanken-, welche die Er- Haltung, Pflege- und Beglückung dieses Lebens bedingen, somit wir in Erfüllung seines Willens, in זריקת דם und הקטרת איברם ihm nur das wieder znwenden, was wir ganz und gar aus seinen Händen empfangen haben. Bei מגחוח ■הבאות בפגי עצמן, bei selbstständiger Mincha werden die durch den Boden gespendeten Lebensgüter in besvnderer הגשה Gott und seinem heiligen Worte huldigend zu Füßen gelegt: Bei מנחת גמכים bedarss einer solchen הגשה nicht, da sie nicht für sich allein, sondern als Ergänzung und Vervollständigung׳ der Persönlichkeit anftreten, die. bereits in וריקת רם den Ausdruck ihrer Dahingebung an Gott gewonnen, eine Hingebung, die in den folgenden Glieder- und Güter-Opferungen nur die Consequenz in dem ganzen Umfange ihres Bereiches erhält: die Persönlichkeit mit allen ihren Fähigkeiten und Gütern. Sie waren implicite bereits in וריקה רם begriffen. Sehen wir uns nun nach einem Wortausdruck um, welcher der huldigenden Anerkennung Gottes als Spender, Träger und Gebieter unseres Geschickes entspricht, die in den מנחת גםבים ihren Thätausdrnck hatte, so bietet unsere Sprache keinen andere:: als eben: ועתה אלקינו מורים אגחגו לך ׳הוראה spricht David (Chron. 113 ,29 ׳) und faßt in diesem einen Worte Alles schließlich zusummen, was-' er zuvor in den Säßen ha: לך ר' הגדולה ausgesprochen hatte, wie nämlich Gottes und von Gott alles Große und Herrliche sei und man Gott nichts weihey könne, was man nicht zuvor von Gott empfangen הורו לד' כי ממך הכל ומידך נחנו לך ist der allgemeinste, nationalste Aufruf an Israel zur Huldigung Gottes, zur Anerkennung und Ausspruch dessen, was wir Gott schulden. Während הלל der objektive Ausspruch der Gottesgröße und Macht ist, wie ihn die Anschauung der Waltung Gottes in Natur und Geschichte erzeugt^ ist הורה der subjektive, d. h: der Ausdruck dessen, was Gott uns geworden unb was wir daraus ihm sind und sollen. הורה ist-subjektiv was הודיע objektiv ist. (Daher ist auch תורה Schuldbekenntnis!,ירה ist seiner Grundbedeutung nach, als gleichzeitige Wurzel von יר Hand, überhaupt das Hinausreichen des Innern, die Darlegung dessen, was in unserm Innern in Beziehung auf Jemanden vorhanden ist). Vergleichen wir den Ausdruck הורה wo er in תנך in Beziehung zu Gott vorkommt, so entspricht er vollständig Dem,

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