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Jeschurun · 1865-09-01 · Heft 12 (September 1865) · p. 378

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1864-1865)
Issue
Heft 12 (September 1865)
Article
Die Schemone Esre
Date
1865-09-01
Page
378 (sequence 8)
Language
German
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Die Schemone Esre. 378 den ימ1רם»< wenigstens etn Theil mit geopfert wird. Jedenfalls dürfen wir in den Theilen dieser Grnppe Organe unseres sinnlichen Wollens und Widerstrebens erkennen, und mögen wir wohl begreifen warum wir den rechten, vorangehenden Fuß in den Dienst des Kopses und nur den linken in Zusammenhang mit diesen niedern Orgänen gruppirt finden. Wir glauben nicht zu irren, in dieser Gruppe diejenigen Reize und deren Bethätigung als Objekt der Hingebung und Uebergabe an Gottes Gesetz zu erblicken, von deren Beherrschung und Hingebung wesentlich unsere Sittlichkeit bedingt ist, und deren mangelhafte Beherrschung und Hingebung eben in erster Linie unsere Vergehen und Verbrechen erzeugen. Die Ministranten von חטאים und פשעים erblicken wir in dieser Gruppe und eben dies sind ja die Objekte, auf welche sich der Inhalt der dritten der mittleren Berachoth: סליחה bezieht. Luft- und wahrscheinlich auch Speiseröhre, (die ja damit eng verbunden ist, und ja vielleicht in dem Namen מעלה גרה] ,גרה], zunächst enthalten sein dürfte, wenn sie nicht vielleicht in Zusämmenhang mit dem Magen zu der 6. Gruppe gehört) — Herz und Lunge, nebst der sie deckenden Brust und den Halsrippen bilden die vierte Gruppe. Da haben wir aber zusammen alle die vitalen Organe und deren Schutz, von deren ungestörter Funktion die Existenz des Lebendigen bedingt ist. Ohne die Funktion der Speiseröhre, die durch Aufnahme der zum Nahrungsstoff zu verarbeitenden Speisen indirekt dem Herzen das Vorhandensein des Lebensstroms vermittelt, verarmt der Körper; ohne die Funktion der Luftröhre und Lunge stockt der ganze Lebensprozeß, und das lebendige Individuum fällt als tobte unselbstständige Materie der, jede Individualität bekämpfenden, Welt der Stoffe zur Beute. Die Fähigkeit eines Individuums, die sich ihm aus dem allgemeinen Schatze des Vorhandenen darbietenden geeigneten Mittel aufznnehmen, sowie die Fähigkeit sie bis zur Gleichartigkeit des eigenen Wesens zu bewältigen und bleibend anzueignen, wie dies Speise- und Luftröhre, Herz und Lunge repräsentiren, sind die Existenz-Bedingungen eines jeden lebendigen Organismus, so weit sie die persönliche Fähigkeit und Tüchtigkeit betreffen. Existenz aber im Allgemeinen, Schutz vor Mend: עני, eigentlich Armuth in wetteren Sinne, Bet stand in

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