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Jeschurun · 1865-08-01 · Heft 11 (August 1865) · p. 342

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1864-1865)
Issue
Heft 11 (August 1865)
Article
Beiträge zum Verständnis der ersten Blätter des Pentateuch
Date
1865-08-01
Page
342 (sequence 4)
Language
German
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342 Beiträge zum Verständnis der Das ist aber eben wieder bei Gesetzen, die in tief innerem Zusammenhange mit diesem v'deÄ-Gesetze stehen, bet עתיות nämltck, die ebenfalls bereits vor der sinaitischen Gesetzgebung sanktionirt waren. Durch jenes die organischen Wesen beherrschende Gotteögesetz sind je zwei verschiedene Gattungen כלאים gegenseitig, sind einander כלואים, gesperrt, geschlossen, vereinigen sich nicht, gatten sich nicht. Vielmehr wahrt jedes seine geschlechtlichen Kräfte nur מינו‘?, seiner Gattung, und nur die Willkür des Menschen zwingt sie zu widernatürlicher, das heißt zu widergesetzlicher Vereinigung. Sich selbst überlasten gehört noch heute jeder organische Keim so ausschließlich seiner Gattung an, wie sein erster Urahn, über den und dessen Nachkommen einst der Schöpfer sein Gesetzeswort: למינו ausgesprochen. Es muß aber dieses Schauen des Weltgesetzgebers in dem organischen Leben der Natur dem göttlichen Worte eine Bedeutsamkeit ersten Ranges für unfern menschlichen und jüdischen Beruf haben, denn es hat den Hinblick ans Ihn mit unserm ganzen Leben verwebt. Nicht nur verbietet es uns wirkliche Störungen dieses Gesetzes, indem es uns in כלאי בהמה und הרכבת אילן das widernatürliche Gatten natürlich geschiedener Gattungen von Pflanzen und Thieren untersagt, sondern bei unserm ganzen Umgänge mit der organischen Welt, beim Säen und Pflanzen, beim Gebrauch der Thierc zur Arbeit, beim Bekleiden mit dem Pflanzen- und Thierreich entnommenen Stoffen, bet der Nahrung, lehrt es uns in כלאי זרעים וכלאי כרת, in חרישה בשור וחמור, in שעטנז und כשר בחלב eine solche Ordnung beachten, die uns immer wieder und wieder das große Gattungsgesetz und seinen Gesetzgeber vor die . Augen führt. Diese steten Erinnerungen halten in uns die Mahnung wach, in Gott auch den Gesctzgeber für unsere Gattung zu verehren und sein uns gegebenes Gesetz auch alle unsere Kräfte und Triebe beherrschen zu lasten und es in all unserm Thun und Lassen zur Verwirklichung zu bringen. Haben wir gleich Kräfte und Triebe und Entwickelungsfaser mit Thier und Pflanze gemein, werden geboren, nähren uns, wachsen, altern und sterben gleich Pflanze und Thier, so hat doch Gott auch uns zu einem besonder!!, und zwar höheren מין als Menschen geschaffen, und uns unter den Menschen zu einem besonder» מין als Juden berufen, und dem Menschen und Inden das Gesetz seiner Lebensentfaltung geschrieben. Nicht erst mit deui Juden und für den

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