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Jeschurun · 1865-01-01 · Heft 4 (Januar 1865) · p. 133

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1864-1865)
Issue
Heft 4 (Januar 1865)
Article
[Rezension]
Date
1865-01-01
Page
133 (sequence 5)
Language
German
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Von Dr. Gugenheimer. 1ZZ Waldberg gezeigt, daß seine Bemerkungen zu Megilla 17 a theils unhaltbar, theils aber dem רשב״א, dem ר״ן z. St. und שיורי קרבן zu Jeruschalmt Megilla II. 1 entnommen sind. In einer Bemerkung zu Megilla 8 a. sucht Herr P. die Meinung hervorzurufen, als ob er der Erste sei, der bei dieser Talmudstclle, auf die Mischna Jodajtm IV. 5 hinweist; indessen befindet sich dieser Hinweis schon in ימסורח הש״ס Ebenso werden ihm hinsichtlich seiner Auseinandersetzungen zu Ketubot 24 a., 75 a. Plagiate aus פנ״י z. St., zu Ketubot 58 b. aus ש#/מ und פנ״י z. St. nachgewiesen. Ebenso wird ihm hinsichtlich seiner Bemerkungen zu Gittin 10 gezeigt, daß dieselben mit Ausnahme einer unhaltbaren von Herrn Waldberg wtderlegten Ansicht רא״ש und ר״ן entnommen sind, ohne daß diese Autoren von ihm genannt werden. Bei ähnlichen Plagiaten, die sich Herr P., wie ihm nachgewiesen wird, häufig erlaubte, und von denen wir nur einige erwähnt, werden von ihm die jenen Autoren entlehnten Einwände und Interpretationen zu einer anmaßenden Verhöhnung des Talmud gebraucht. Zuweilen wird auch gezeigt, wie er die erste mit der dritten jener bezeichneten Methoden verbunden. Auch für die Anwendung des zweiten der drei geschilderten kritischen Hilfömittel wird von Herrn Waldberg der weitere Nachweis geliefert, wie z. B. in den Bemerkungen über Joma 13, wobei Herr P. קרבן אהרן als Beleg für seine Ansicht anführt, obschon in diesem Werke לפ' אחרי פ״ח מ״ו das Gegentheil derselben ausgesprochen ist. Solche Aufstellungen des Herrn P, hinsichtlich welcher ihm die Priorität einzuräumen ist, werden von Herrn Waldbcrg schlagend widerlegt, so daß die Aufstellungen des Herrn P. auch vom Standpunkte der Wissenschaft als grundlose, aus willkürlichen Annahmen beruhende, mit den Quellenschriften in direktem Widerspruche stehende Hypothesen beurtheilt werden müssen. Außer den Widerlegungen, mit denen von Herrn Waldberg die Unhaltbarkeit der auf Leugnung der Göttlichkeit des traditionellen Gesetzes beruhenden Behauptungen des Herrn P. nachgewiesen wird, hat die uns vorliegende Schrift noch einen selbstständigen Werth, da sie auch besondere, von gründlicher Gelehrsamkeit und bedeutender Begabung zeugende halachtsche Diskussionen enthält, in denen manche für die behandelten Themata wichtige Resultate durch glückliche Combinationrn und scharfsinnige Erörterungen entwickelt werden. Aus

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