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Jeschurun · 1865-01-01 · Heft 4 (Januar 1865) · p. 132

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1864-1865)
Issue
Heft 4 (Januar 1865)
Article
[Rezension]
Date
1865-01-01
Page
132 (sequence 4)
Language
German
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132 (דולק ראשון) tfflti כך היא **ויכה 'של Entgegenstehende zu verschweigen; er eitlrt nämlich den Anfang jener Mischna Chagiga I. 8; den Schluß derselben aber mm ׳SU הן הן, womit, wie aus der Gemara z. St. mm ׳su הן ורן erhellet, ausbrückltch ausgesprochen ist, daß jene Halachot, welche nur auf Tradition beruhen und durch das Schriftwort nicht bewiesen werden können, gleichen Ursprung mit den aus dem Wortlaute der Thora zu deduzirenden Gesetzesbestimmungen haben, und gleich diesen als integrtrende Bestandtheile des Gottesgesetzes zu betrachten sind — diese Schlußbemerkung der Mischna, wonach die von Herrn P. aufgestellte Behauptung über היתר נדרים nicht blos mit der von ihm offen verhöhnten Gemara, sondern auch mit der Mischna, in-Bezug auf die er Ehrerbietung stmulirt, in Widerspruch steht, läßt Herr P. Unerwähnt. Ebenso wird von ihm bet seinem Cttate der Mischna Synhedrin XI. 1 dieses Elimtnationsversahren angewendet, da er die zu dem Satze אין תחיית המתים gehörenden Worte מן התורה wegläßt. Diese schon in der Vorrede gelieferten Belege der obigen Charaktertstik werden im Buche selbst durch mannigfache Nachweise ver- Mehrt; am häufigsten hat aber Herr Waldberg Gelegenheit, Herrn P. seine Zuflucht zu dem ersten der drei erwähnten Hülfsmittel erkennen zu lassen. Obgleich nämlich Herr P., der gleich mehreren seiner Gesinnungsgenossen ein neues Talmudstudium begründen zu wollen scheint, mit einer grenzenlosen Anmaßung sich über die Amoraim erhebt, zu behaupten sich erkühnt, daß dieselben die Mischna nicht verstanden und deren Sinn korrumpirten; obgleich er insbesondere in Bezug auf die in Babylon gewesenen Amoraim und die für uns Norm gebende babylonische Gemara sich der verwerflichsten Ausdrücke bedient; obgleich er mit einer säst lächerlichen Keckheit sich wett über die Hervorragendsten Talmudkommentatoren stellt und sich nicht entblödet, den von den bedeutendsten Autoritäten etngeschlagenen Weg darum als einen Irrweg zu bezeichnen, weil dieselben dem babylonischen Talmud anhtngen: verschmäht er es doch nicht, da, wo es ihm für seine Arbeit zweckmäßig erscheint, sich der Erörterungen dieser von ihm mit Gift und Hohn beworfenen Anhänger deö Talmud babli zu bedienen, auf Grund der von ihnen aufgestellten Fragen und Ansichten — ohne jedoch ihren Namen zu neuneu —^ seine LUstgeLaude auszurichten. So wird z. B. Von Herrn

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