Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1864-1865)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1865)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1865-01-01
- Page
- 134 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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כך היא דרכה של חורה (חלק ראשון) 134 diesen von dem eigentlich kritischen Theile geschiedenen, unter dem Titel עיון כללי erschienenen Abhandlungen, glauben wir hervorheben zu müssen die auf 'שאגת ארי׳ סי׳ א׳ וסי' כ besonders Rücksicht nehmende Diskussion über ק״ש מדאורייתא או מדרבגן (S. 4 a. flg.), die S. 17 b. und S. 68 a. beginnenden auf Beza 8 und Nasir 57 gestützten Erörterungen über zwei die Kegel עשה דוחה ל״ח betreffende Fragen, und die S. 62 an die גיא דטוגבו© geknüpfte Abhandlung über Tosaphot zu Schebuoth 26 b. Gittin 35 a. ד״ה לא היו ימי׳ מועטק und Jeruschalmi Nedartm II. 3 חמן תניגן שבועה שלא אוכל ככר זה ופו׳• Besonderes Interesse gewähren auch die Ketubot 35, 26 betreffenden Auseinandersetzungen rücksichtlich der hierbei angeführten Beweise für die Richtigkeit einer von Herrn P. angegriffenen Lesart, und die in der Vorrede sich befindenden Erörterungen über Jebamot 77 a. דרש רבא מאי דכחיב ופו׳ im Hinblicke auf מהרש״ל und מהרש״א z. St. und über die Mischna Synhedrin XI. 1 mit Bezugnahme aus die Bemerkung des כ״ש z. St. Der Verfaffer, der mit seiner Kritik häufig auch geistreiche SarkaSmen verbindet, die er am Schluffe durch einen Hinweis auf die von Herrn P. in Bezug auf die Amoraim gebrauchten Ausdrücke rechtfertigt, spricht schon am Beginn seiner Schrift die Vermuthung aus, daß Herr P-, wenn er auch die Unrichtigkeit seiner Behauptungen eingesehen haben sollte, dennoch die Wahrheit nicht anerkennen, sondern dem Nachweise der Hohlheit seiner Aufstellungen wahrscheinlich Schmähungen entgegenhalten wird; zugleich erklärt aber Herr Waldbevg, daß ihn Beschimpfungen, die von Herrn P. oder seinen Gesinnungsgenossen ausgehcn, durchaus nicht verletzen könnten, daß es ihm vielmehr zur Ehre gereichen würde, von jener Seite aus geschmäht zu werden, aus der man gegen Thanaim und Amoraim Gift und Spott zu werfen gewohnt ist. Wir wissen nicht, ob sich die obige Vermuthung bestätigt hat, glauben aber auf Grund der erwähnten Erklärung um so mehr zu der Hoffnung berechtigt zu sein, daß Herrn Waldberg keinerlei Kundgebungen zurückhalten werden, den als Fortsetzung seiner verdienstvollen Arbeit in Aussicht gestellten zweiten Theil recht bald erscheinen zu lassen. Dr. I. Gugenheimer.