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Jeschurun · 1864-12-01 · Heft 3 (Dezember 1864) · p. 84

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1864-1865)
Issue
Heft 3 (Dezember 1864)
Article
Aus der Wiener Cultus-Gemeinde 5624 [Rezension]
Date
1864-12-01
Page
84 (sequence 8)
Language
German
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Besprochen von vr. Herrmann Lipschitz. 85 in Israel, daß Zweck und Ziel des Gottesdienstes sei, den Juden an eine zierliche und geschmeidige Körperhaltung zu gewöhnen, eine Elastizität der Bewegung zu schaffen und auszubilden, daß bas jüdische Gotteshaus — eine gymnastische Schule, eine Turnanstältsei. — S. 58. ״Denn der Kampf gegen ihn" — den Tempel ״ist der Kampf der bewußten Absperrung gegen die Hingebung an die Nationen, der zum Glaubensartikel erhobenen Judengasse mit lieber-׳ trazung von eisernen Thoren gegen den Eintritt in den Kreis der Völker, der ״Okulckat ha-Goj" auf unsere nächste Umgebung gegen die Unterscheidung von Heidenthum und jüdischen Töchterreligionen." Mag nicht der Domherr Sebastian Brunner vor dem jüdischen Prediger die Flagge streichen?! — Läuft nicht Letzterer dem Erstem auf eine glänzende Weise den Rang ab?! — Kann man sich eine elendere, widerlichere und absurdere Denunciation gegen Juden denken, als die angeführten, bösartigen, Drachenzähne aussäenden Worte?! — Nebrigcns dürfen sich die vrthodoren Juden bei dem skandalösen Angeber bedanken, daß er sic nicht von der Kanzel herab des Gebrauches von Christenblut bei der Bereitung ihrer Osterkuchen bezichtiget hat. — Was vermag nicht alles ein Zeitprcdiger in seiner Reformbegeisterung! S. 60. sagt der Verfasser, daß das Judenthum unserer größtcn Meister in der Vorzeit so eng und dumpf war wie die Judengaffe, daß die Heroen der talmudischen Wissenschaft nicht verstanden hätten das Wort Gottes zu verkünden. ״Nichts als Küche, Keller, Golus, Ghetto, Cofrim, Gesetze und Gesctzübertreter." Uebersteigt nicht diese Pietätslvstgkeit, diese unerhörte Frechheit jede Grenze und jeden Begriff?! — טדחציף כ״ה ש״מ• — S. 65 erklärt der Verfasser den @0|:מכאן לח׳ה׳ם מן, או ישיר התורה: daß der Gottesdienstliche Chorgesang das Zeichen der Auserstehuug des israelitische» Volkes in der Geschichte sei. Aus der erhebenden Bemerkung, daß die Thora absichtlich das Präteritum שר in das Futurum ישיר verwandelt, um die Auferstehungsidee anzudeuten eskamotirt unser geistiger Charlatan seine famose ChorauferstehnngStheoric. — Wahrlich eine preiswürdige Harleguinade eines intellektuellen Possenreißers. S- 66. ״Nun wenn man darunter" — unter Gemeindeleben — ״öffentliche Versammlungen meint, in denen jeder Jude seine weisen e

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