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Jeschurun · 1864-10-01 · Heft 1 (Oktober 1864) · p. 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
11 (1864-1865)
Issue
Heft 1 (Oktober 1864)
Article
Das jüdische Weib
Date
1864-10-01
Page
7 (sequence 7)
Language
German
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Das Weib im Volks. 7 er von der Liebe zu seinem Weibe so völlig eingenommen sei — (es ist dies die eigentliche Bedeutung von ,שגד) — daß er für nichts anderes Auge habe, und geißelt schwer die Untreue des Mannes. ״Wer ein Weib gefunden, hat das Gute gefunden und wird ferneres Wohlwollen von Gott erlangen.*)" ״HauS nnd Gut stnd Väter-Erbe, aber von Gott ist ein verständig Weib. *)" ״Es bleibe dein Quell — der Quell deines ganzen Seins — gesegnet und freue dich an dem Weibe deiner Jugend! Ein Reh an Liebe, eine Gazelle an Liebreiz, sättige dich ihre Brust zu jeder Zeit; in ihre Liebe gehe ganz und immer auf! Wie wolltest du dich von einer Andern fesseln lassen, wie eine Andere umarmen! Siehe, vor Gottes Augen sind die Wege des Mannes und alle seine Pfade prüfet er. Seine Sünden nehmen endlich den Bosen gefangen und in den Banden seines Leichtsinnes wird er wider seinen Willen festgehalten —(3 ״ ״Und ferner thut ihr dies" — zürnt Maleachi seinen Zeitgenossen — ״machet, daß mit Thränen der Altar Gottes, mit Weinen und Angstschrei bedeckt wird, so daß Er nicht mehr zum Huldigungsopfer sich wendet, nichts mehr zum Wohlgefallen aus eurer Hand hinnimmt. Und fragt ihr warum? Weil Gott Zeuge ist zwischen dir und dem Weibe deiner Jugend, an welchem du treulos geworden, und sie ist doch deine Genossin, das Weib deines Bundes!" ״Hat das nicht auch der Einzige (Abraham) gethan? (entgegnet ihr) und es ist ihm Geist geblieben?" ״Was wollt ihr von diesem Einzigen! Er suchte den gottvcrheißenen Sohn. Ihr aber hütet euch in eurem Geiste, daß er an dem Weibe deiner Jugend nicht treulos werde. Denn, ich hasse Scheidung spricht Israels Gott, und Unrecht bedeckt immer das Gewand das es verhüllen soll, spricht Gott, darum hütet euch in eurem Geiste und werdet nicht treulos!"'*) — ״Gewinne Leben mit dem Weibe das du liebest alle Tage deines irdischen Lebens, die dir Gott unter der Sonne verleihet, alle Tage deines irdischen Seins; denn das ist dein Gewinnst am Leben und an aller deiner Arbeit unter der Sonne."3) —Wohl Dem, der Gott furchtet und in seinen Wegen wandelt! Genießest du den Erwerb deiner 0 Prov. 18. — s) das. - 3) das. 5. — 4) Maleachi 2; — °) Koheleth 9.

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