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Jeschurun · 1864-05-01 · Heft 8 (Mai 1864) · p. 286

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
10 (1863-1864)
Issue
Heft 8 (Mai 1864)
Article
Marocco : Marokko [Nachricht]
Date
1864-05-01
Page
286 (sequence 3)
Language
German
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-He HMsfWnMMe vpn felncj« Vater, -dein Marquis von Mmffore» und andern vornehmen Männern zu überreichen; er empßng MH sHr Hpstich Md verfügte M meine Witten die sofortige Frei- WuU dex MB in Tanger einge-kerkertey Juden: Sch alom Elha^N, HÜ Jahre M ans Rabat-, und Jakob Benharrssch, 22 JaM'W«- Mß'WqiMwL -S«G versprach er mir einen Brief an die MroMyische RegierMg, in welchem der Wunsch der spanische Re- DMMg anSWfprochentperdenMte, daß dieNtederschlagung des Prozesses MM hie zWi Ne-fangenen zu GM (Satda und Wpuklouf) verfügt Herde. -!r-/ Eine Stunde, nachdem ich den spanischen Minister verlassen hatte, -Ivuxden. Dhpim und Wenharrosch freigelaffen und er- Weueu in unserer Wochmuig. Am folgenden Tage erhielt ich einen Brief vom spanischen Minister, dem dasversprochene Schreiben an die maroccanische Regirrung beilag; mit diesem Briefe eiste ich znm englischen Gesandtey, der mich und Herrn Samuel bei Sid Mvhamed Bargasch, dein Minister der auswärtigen Ängclegcnhcitcn zu Tanger einfübrte, DrrsMe nähnl das Schreiben des spanische» Ministers entgegen und versicherte mich seiner Unterstützung; er versprach die sofortige Absendung eines Couriers an den Sultan von Marocco, sprach aber zugleich sein Bedauern aus, daß Wohl schwerlich vor Ablauf eines Monats eine Rückantwort zu erwarten fei. — Auch vom britischen Gesandten ging ein Brief an den Sultan ab, des Inhalts, daß die englische Regierung, ebenso wie die spanische, die Freilassung der Gefangenen von Säffi wünsche; aus meine Verwendung wurde die Bitte ausgesprochen, daß die Freilassungsordre direkt nach Saffigcsandt werde, damit auf diese Weise die Befreiung der unschuldig Etuge-kevkerten beschleunigt Werde. Am 16. stattete ich den! Oberrabbiner Mardechat Bungio einen Besuch ab; ebenso besuchte ich in Begleitung des englischen Gesandtendie Gesandten Frankreichs, Spaniens, der vereinigten Staaten von Nord-Amerika, Italiens, Portugals u, s. w.: an die meisten derselben hatte ich EmpfehlungSbricse. Bet meiner.Rückkehr vom maurischen Minister fand ich in meiner Wohnung eine Deputation von 50Mauren mit ihren Anführern aus einem entfernten Theile des Landes. Sie baten mich um meine Per- Wendung für Einen aus ihrem Stamme, der schon 2% Jahre iui Gefängnisse schmachte auf den Verdacht hin, daß er zwei Juden ermordet habe. Da der Unglückliche auf bloßen Verdacht hin 2‘/2 Jahrelang die Schrecken eines maroccauischen Gefängnisses erduldet hatte, so verwendete ich mich in der Thai für ihn und bewirkte seine HrMssutzg. ^JK.^L-riMphe/ Wchte.N,ihn darauf die Männer seines StannncS in meine Wohnung, ihre Dankesäußcrungcn waren unerschvpslich und die Häupter legten das feierliche Versprechen ab, daß st« für die Sicherheit aller Juden wachen wollten, welche durch ihre

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