Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1863-1864)
- Issue
- Heft 7 (April 1864)
- Article
- Sinai photographirt [Rezension]
- Date
- 1864-04-01
- Page
- 243 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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, Don Carl Förster. . 243 Hunderte, der SerbLl der einzig anerkannte Sinai gewesen, vr. Stewart bezeichnet sogar die Zeit der Uebertragung auf den mönchischen Sinai mit den Worten ״bevor kaiserliche Begünstigung Hebal Möusa zu Ehren gebracht und als SerbLl als der Berg Gottes betrachtet wurde." Auch darf nicht übersehen werden, daß vom Fuße des SerbLl an durch das Thal Firan ein immerwährender Fluß strömt. Eusebius erwähnt den Platz des alten Rephidim, als: ״eine Gegend in der Wüste nahe beim Berge Horeb, zu welchem die Wasser von dem Felsen des Berges Horeb Herabflossen und der Ort wurde Versnchung genannt." Daß rin solcher Fluß ursprünglich nicht durch Wadi Firan floß, als Moses und die Israeliten dort waren, ist vollkommen gewiß. Wäre das der Fall, so hätte kein Murren wegen Wassermangels Statt haben können; die Gefahr der Israeliten hätte dann nicht in dem Mangel, sondern vielmehr in der zu großen Fülle des WasserS bestehen müssen. Wir ehren Herrn Forstcr's Muth und bekennen uns mit ihm zu demselben, Glauben: Wir vertrauen mit Herz und Seele dermofalschen Erzählung mit ihren Einzelheiten ״Alles oder Nichts"! ״Wohlan, dieses ist der Fluß, der dem Felsen entströmte, als Moses ihn mit seinem Stabe schlug! — ״Sie tranken alle aus jenem heiligen Felsen, der ihnen folgte." Wahrlich, cs ist mehr Wahrheitin der ״jüdischen Dichtung" als die frommen Erklärer zugeben. Es würde in der That sehr viele Uebertreibung, die sich beinahe bis zur völligen Unwahrheit gesteigert, an vielen Stellen sei», wenn es nicht ein immerwährender Fluß wäre, der dem Felsen bei Rephidim entströmte. Stellen, wie ״den Felsen öffnete er, es quollen Wasser; — ste flössen als Strom durch Wüsteneien" (Psalm 105, 41), oder: ״Er ließ aus Felsen fließende Wasser hcrvorqucllen und ließ die Wasser herabfließen als Ströme (Psalm 78, 16) — deuten stcherlich auf mehr hin, als einen hcrvorströmenden Bach, der rasch austrocknet und vcr-schwindct. Noch mehr spricht aus dem Psalm 107, 35, 36, 37. ״Er wandelt die Wüste zu Wasserteich, und dürres Erdreich zu Wasserquellen. Und läßt dort die Hungrigen wohnen, daß sie gründen eine bewohnte Stadt. Und säen Felder und pflanzen Weinberge, welche Frucht zum Ertrage treiben." ״Ich