Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1863-1864)
- Issue
- Heft 7 (April 1864)
- Article
- Sinai photographirt [Rezension]
- Date
- 1864-04-01
- Page
- 244 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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244 Sinai photographirt." halte inne", sagt Herr Förster, ״um diese Beschreibung mit der Beschaffenheit und den Zustande Wadi Firans zu vergleichen. Wadi Firan ist der einzige Punkt der sinattischenHalbinsel wo Wasserquellen gleich immerwährenden Flüssen fließen; cs ist der einztge Punkt der finaitischen Halbinsel, wo eine alte Stadt, oderirgend eine Stadt existirt oder je existirte; es ist der einzige Punkt der sinaitischen Halbinsel, wo Getraide jemals gewachsen, oder wachsen konnte. Mit einem Worte: alle die im Psalm beschriebenen Umstände sind in diesem, aber in keinem andern Theile ״der Ungeheuern und furchtbaren Wildniß" zu finden. Dieses ist nicht neu. Dionysius, Bischof von Alexandrien, hatte im dritten Jahrhundert dieselbe Ansicht. Herr Förster gibt einen Auszug von ihm. Auch die Mosaische Erzählung erheischt einen fließenden Strom. Vor dem Wunder war ״kein Wasser für das Volk zum Trinken"; viele Wochen nachher war Wasser genug vorhanden, daß Moses den Staub des goldnen Kalbes darin werfen konnte; ״er streute es in das Wasser und ließ die Söhne Israels davon trinken." Und woher kam dieses Wasser? Er erzählt es ihneu nach Jahren als er ihr Betragen in der Wüste ihnen vorhält: ״Ich warf den Staub davon in den Strom, der vom Berge herabsließt."