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Jeschurun · 1864-04-01 · Heft 7 (April 1864) · p. 235

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
10 (1863-1864)
Issue
Heft 7 (April 1864)
Article
Sinai photographirt [Rezension]
Date
1864-04-01
Page
235 (sequence 4)
Language
German
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235 Vyn Earl Förster. Bergen, in deren Nähe, diese Züge einstens gelagert, zu entdecken. Ist alles Dieses geschehen und haben sich bet jedem Schritte entsprechende Resultate ergeben, so wäre mit vollem Rechte jene Inschristen, jene ״Stimmen von den Felsen" als authentisch anzusehen, wenn sie einen im Wesentlichen mit den Schriften Tenophons und HerodotS übereinstimmenden Inhalt ergeben. Kein Vernünftiger würde alsdann leugnen, weder, daß diese Züge wirklich stattgefunden, noch daß die Wahrhaftigkeit der beiden Geschichtschreiber so festgestellt ist, daß in der Folge keine Spitzsindigkeit sie erschüttern kann, — Alles dieses hat Herr Förster gethan, und zwar ganz -in der angedeuteten Weise. Wir wollen Misere Leser hier eine fliichtige Skizj zirung seiner Forschung und einige wenige Beispiele seiner merki würdigen Entdeckungen vorführen. — .; Da die Beweisführung zum großen Th eil durch die vollkommene Genauigkeit der Inschriften bedingt ist, so mag bemerkt sein, daß die Idee zu der jüngsten Unternehmung nach Herrn Forster's Mittheilung vom Lord Lyndhurst ausgeht, — ״dessen lebendige Theilnahme an dem früheren Werke ״Die Stimme. Israels" ihn eine Vermehrung der Beweise und die Vergewisserung der Treue der Abschriften wünschen ließ. In Bezug aus das erste Verlangen wollten Sr. Herrlichfett, daß weitere Nachforschungen nach neuen Materialien, aus der sinaitischen Halbinsel angestellt werden, -- untr was das zweite anbetrifft, schlug er die Anwendung der Photographie vor, als daö einzige Mittel um unserer Copie der Inschriften eine solche Genauigkeit zu geben, daß jeder Zweifel verstumme. Denn gegen die vollkommenste Abschrift tonnen Einwendungen gemacht werden und wenn dieselben auch ungegründet sind, so ist deren Widerlegung sehr schwer — aber Abgüsse oder Photographien sind unantastbar. Aus diesen Gründen hat denn Lord Lyndhurst im Vereine mit seinem Freunde Lord Harrowby, der an den Semitischen Urkunden gleichfalls ein christliches Interesse genommen, im Jahre 1854 eine Denkschrift an Lord Aberdeen überreicht, um die Genehmigung der Regierung für die Sendung des verstorbenen Capitain Henry Thomas- Butler und seines Bruders, des Reverend Pierce Butler-

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