Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1863-1864)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1864)
- Article
- Die Natur und die Bibel in der Hand der materialistischen Weltanschauung
- Date
- 1864-02-01
- Page
- 161 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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der mätenalistischen'Weltsnschäüunch 161 der Gränit- und Basalt-Schichten der Erde und die stummen Accente der organischen Natur. G i c bt cs nicht mechanische ׳Und" organische Stoffe rmd Kräfte in der Natür? ׳. -Ast'-bereti'^Mächtiges' Wirkest nicht Thatsache? Gewiß! Allein es giebt auch geistige und sittliche Elemente und Kräfte, die sich nicht mit der Lupe erspähest, nicht auf der Retorte gewinnen, nicht auf der Wage wiegen lassen, die dem feiststen Maaß und dem feinsten Calcül entschlüpfen , die sich stur dem Gedanken und dem eigenen Bewußtsein offenbare») und deren Dasein und Wirken doch nicht minder eine'Thatsache, nicht Minder mächtig ist, sa, für welche dem nicht voreingenommenen, dem vorurtheilsfrcien Denker die ganze mechanische und organische Welt selbst die stumm beredtesten Zeugen sind, die sich selbst als die Produkte eines Gedankens und eines schaffenden Willens verkünden. Ist nicht der kleinste Organismus die Verwirklichung eines wundervoll complicirteu Gedankens? Wirkt nicht im kleinsten unorganischen Stoff ein unfehlbar berechnendes Gesetz? Muß nicht, wir mochten sagen, das ganze Universum zusammenwirken, auf daß auch nur der kleinste Wurm sein befriedigtes Dasein findet) ist nicht in diesem harmonischen Entgegenkommen aller Existenzen an alle, eine hingebendevordenkende und fürdenkende Fürsorge offenbar? Sind es nicht eben diese Gedanken, diese Gesetze, diese harmonischen Ordnungen, denen der Forscher nachgeht, ist es nicht sein Höchster Triumph, glaubt er nicht dann erst Etwas zu wissen wenn er den Gedanken erfaßt zu haben glaubt, der in der Bildung des kleinsten Insektes, der kleinsten Pflanze, sa in der kleinsten organischen Zelle seine Verwirklichung gesunden, das Gesetz erspäht zu haben glaubt) das die kleinste Erscheinung in der Natur regelt, den Zusammenhang und die Zuordnung zu ahnen glaubt, die in dem kleinsten Gebiete der kleinsten Existenz die Bedingungen und das Bereich ihres" Daseins und Wirkens gewähren — und setzt nicht der Gedanke einen denkenden Geist, das Gesetz einen gebietenden Willen, die Fürsorge eine liebend vordenke Weisheit voraus, von denen Jeder in der eigenen Brust sich im Besitze eines, in wie unvergleichlich verjüngtem Maßstab auch immer, doch durchaus glcichgearteten Antheils bewußt ist? Allein man fühlt es sofort, ein denkender׳ Geist, ein gebietender Wille, eine vordelikende Fürsorge, die den! Dasein, dem Wirken Und der Zusammenordnung