Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1863-1864)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1864)
- Article
- Die Natur und die Bibel in der Hand der materialistischen Weltanschauung
- Date
- 1864-02-01
- Page
- 153 (sequence 9)
- Language
- German
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der materialistischen Weltanschauung. 153 ׳ liegen, welche, : ©ott sei Dank, in jeder europäischen Hütte zugänzlich -sind, über welche daher dem gesunden Menschenverstand eines jeden prüfen Wollenden, die Prüfung und das Urthcil offen sicht. Wir meinen, /die geschichtliche Erscheinung des jüdischen Volkes in seiner biblischen Vergangenheit. Hören wir, welche Stellung diese Phase der Menschheit indem Weltsystem der Isis einnimmt. /- .//Die/religiösen.Vorstellungen, dev Menschen sind der Isis durch den Himmelsstrich bedingt, unter welchem das eine oder andere Volk lebte, durch seine Beschäftigung und durchpie Hülfsmtttel oder Schreckwisseder Natur, von - welchenes.<abh8»g-tg/- tvar. ״Der Wüstenbewohnerbildete die Spiegelbilder der ungleich erwärmten Luftschichten, welche den verschmachteten Wanderer mit Seen und Palmenhainen täuschten, zu bösen Geister», und wie noch jetzt der Araber sie Serab nennt, kannte sie schon der Israelit vor 3000 Jahren als Seraphim;, die Wüstenwolke, wirbelnd daher eilend, den zitternden Wanderer mit seiner Heerde verschüttend, oder gnädig vorüberfahrend,, war der ״Herr Israels" in der Wüste,/der ״grimme El", vor dem Moses sich beugte-mit seine» zitternden Heerden, der A sa s e l, dem sie am Versöhnungstag den zweiten Bock in die Wüste sandten, der alte Wüstenbeherrscher, dem Jakob bereits den Opferstein zu Beth-El (Zelt- »der Aufenthalt des El), geweiht hatte und der durch alle Zeiten bei den Jsraeliten in Verehrung blieb. Auch noch von Jesus am Kreuze an ge-- rufen: -״Mein El, mein El, warum hast du mich verlassen!" Das Leben in der Wüste erzeugte die stete Furcht, die Unterwerfung unter den uncrforschlichen Willen des- Wüstenherrn und das Streben diesen Willen zu ergründen. Diese Ausbildungen ״führten Moses dazu durch V e rz ü cku n g en d e n un e rs o r schlichen Willen der außersinnlichen Welt zu erkunden mit seinem Gotte zu reden im Orakclzrlt wie cs noch jetzt die Propheten der Hirtenvölker Ost- Afrika's thmi n. s / w. " Ganz verschieden davon waren die Eindrücke, welche die arischen Vorfahren der Europäer in per- Urheimath cmpfingen. Der im regelmäßigen Wechsel der Jahreszeiten Regen und Gewitter spendende Wolkenhtmmel ward als Himmelsherr die anerkannte und verehrte Uebermacht, zuverlässig und gerecht, weder dem Müßigen nnverdiente Fülle noch dem Fleissigen unverdientes Elend spendend. Dieser in den alten