Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1862-1863)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1863)
- Article
- Ijar
- Date
- 1863-05-01
- Page
- 346 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2932754-2932919-2932928-2947891--08239-2947932- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
346 Einleitung zum Jesaias. Jesaias und seine Welt. darum bringt Gott über sie die mächtig großen Gewässer des StromeS, den König Affur und all seine Herrlichkeit herauf, er steigt über alle seine Quellen, überschreitet alle seine Ufer, kommt auch in Juda, schwemmt, steigt über, reicht schon bis an den Hals — da wird die Senkung seiner Flügel, so weit dein Land reicht: Jmmanuel! Berstet und schrecket, Völker, höret's alle Fernen der Erde, sie haben sich gerüstet und wurden zu Schanden, sie haben sich wiederholt gerüstet und wurden zu Schanden. Macht welchen Plan ihr wollt, er wird zerstört, sprecht, welches Wort ihr wollt, es wird nicht bestehen, denn Jmmanu el, mit uns ist Gott! Denn also hat Gott zu mir in der ganzen Stärke der überwältigenden Kraft gesprechen und wollte damit mich zurückhalten nicht in den Wegen dieses Volkes zu gehen: Nennet nicht Berkath Alles, was dieses Volk Verrath nennet und fürchtet nicht was eS fürchtet und haltet das nicht für stark. ,ד, צבאו, den heiligt, Er sei der Gegenstand eurer Furcht, Er macht Euch stark! Er wird zum Heiltgthum, aber auch zum Stein des Anstoßes und zum Fels des Strauchelns für beide Häuser Israels, zur Schlinge und zur Falle für den Bewohner Jerusalems. Viele unter ihnen werden straucheln, fallen und zerbrechen, sich verstricken und gefangen werden. Du aber wahre das Zeugniß, siegle die Lehre unter meinen Jüngern! So will ich denn harren zu Gott auch wenn er vom Hause Jakob sein Angesicht birgt und will hoffen auf ihn. Siehe, ich und die Kinder, die mir Gott gegeben, wir sind ja zu Wahr- und Lehr-Zeichen in Jsrael von ,ד, צבאו, der fort und fort aus Zions Berge wohnt! Sagt man euch dagegen, fraget bei den Orakeln und den Wahrsagern an, die dunkel reden und Gedanken zu rathen geben, fragt doch jedes Volk bei seinen Göttern an, für die Lebendigen bei den Toben: so sage ich es zu Lehre und Zeugniß, diese sagen euch auch diesem Worte Aehnliches, dem aber kein Morgen wird. sJn der äußern Form gleicht das Orakel-Wort dem göttlichen; allein in dem Erfolge liegt die große Klust.^ Da geht denn der Gedrückte und Hungrige damit, und wenn ihn dann hungert, so wird er böse und flucht seinem Könige und seinem Gott und wendet sich nach oben und schaut zur Erde hin und siehe, da ist Noch und Finsterniß und da wird er ermüdet in Drangsal und dahin gestoßen in die Finsterniß. Denn der ist noch nicht ermüdet von dem der Erde Drangsal geworden p>« assyrische Königs; das