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Jeschurun · 1863-04-01 · Heft 7 (April 1863) · p. 306

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
9 (1862-1863)
Issue
Heft 7 (April 1863)
Article
Nissan
Date
1863-04-01
Page
306 (sequence 14)
Language
German
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306 ־־ Einleitung zum JesataS. JesaiaS und seine Welt. hier die Frauen Zions Töchter genannt; denn eben in allererster Linie von dem Wirken der Frauen wird es erwartet, daß der Familien-Heerd eine Statte jenes erleuchteten und gesittenden Zionsfeuers werde; ihnen ist die Pflanzung und frühste — damit entscheidendste — geistige und sittliche Pflege der Jugend/ ihnen der begeisterndste und gesittendste Einfluß auf die Männer anvertraut z von ihnen, von den בנות ציון hängt es in allererster Linie ab, daß die Nation eine בת צק werde. Sie sind ja auch die Mutter und Gattinnen der קני עמו ושריו!, und wie unendlich viel bedeutet schon dies!! Diese בנות צק hatten aber ebenfalls gänzlich das Bewußtsein ihrer hohen Stellung eingebüßt. Statt sich nur als Dienerinnen der hohen geistigen und sittlichen Nationalbestimmung zu begreifen und in ihrem Einfluß nur das mächtige Werkzeug für diesen Nationaldienst zu erkennen, waren sie selbst nur in eitle Selbstgefälligkeit versunken, und betrachteten ihren Einfluß nur als Werkzeug zur Be-, sriedigung ihrer eigenen, eiteln Gelüste. Statt die geistigen und sittlichen Pflegerinnen ihrer Söhne und Männer zu fein, wurden sie die zu vergötternden und zu verhätschelnden Herrinnen der Familie, die den Geist stolzer Eitelkeit und Coquetterie, den Geist Männer entnervender, Jugend entsittlichender Reize, und eine luxuriös auswuchernde Putzsucht in das Familienleben einführten, vor denen Zion's Genius von dem Nationalheerde der Familie wich. Hochmüthig werden sie uns Kap. 3, 16 f. geschildert, mit gerecktem Halse, mit winkenden Augen, geziertem Gange, mit jedem Schritte Ausmerksamkeit weckend, und ein ganzes Register von Schellen und Hauben, von Medaillons und Ketten, von Armbändern und Schleiern, von Kopfbändern und Fußspangen, von Schnürchen, Brechen und Ohringen, von Fingerinnen und Naseringen, von Mänteln, Shawls und Taschen, von Spiegeln, Tüchern, Coiffüres und Flvrtüchern sinden wir genannt, die alle schwinden werden, wenn die heilende Hand Gottes der« üppigen Nationalwohlstand in Trümmer wirft und durch Elend zur Einfachheit führt. ״An die Stelle des Parfüms muß erst Moder treten, an die Stelle des Gurts Schwiele, an die Stelle des Gurts Schwiele, an die Stelle getriebenen Schmucks Glatze und an die Stelle lustiger Thorhcit Sackcinhüllung; d e n n a n d i e S t e ll e alles Anderen warS^önheit getreten, כיתחת ׳§׳!" Sv

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