Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1862-1863)
- Issue
- Heft 7 (April 1863)
- Article
- Nissan
- Date
- 1863-04-01
- Page
- 303 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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m Die jüdische Süßfit. b. Israels Wirtlichkeit. 803 Das waren endlich die;mb אנשי, die sich ״auf der Hohe der Zeit" dünkten, die das ״Judenthum der Zukunft" zu construiren Vorgaben, die in dem angedrohten Untergange der jüdischen Rationalität und dem Aufgehen in andere Völker nur eine heilvolle Erlösung von dem fesselnden Joche des Gesetzes erblickte», und ihr System der Abrogiruug dieses Gesetzes nur als eine kluge, voraussichtige Vorbereitung für jene Zeit der jüdischen Auflösung priesen. Die darum sprachen: ״wir haben mit dem nationalen Tode uns befreundet, haben mit dem Untergange einen voraussehenden Pakt geschlossen; wenn das Unglück kommt, uns wird es nicht treffen; denn wir haben in Täuschung unsere Zuversicht gesetzt und in der Lüge uns geborgen." ״Darum höret das Wort Gottes", heißt es daselbst, ״ihr zungenfertigen Männer, ihr Schönredner dieses Vol- ״kes, das in Jerusalem seine Bestimmung hat! Wenn ihr saget: ״wir haben mit dem Tode ein Bündniß geschloffen und mit dem ״Grabe einen voranssichtigen Pakt gestiftet, die sortschwemmende ״Geißel, wenn sie kommt, wird uns nicht treffen; denn wir haben ״in Täuschung unsere Zuversicht gesetzt und haben in der Lüge uns ״geborgen! So hat dagegen also Gott, der Herr, gesprochen: Ich ״bins, Ich, der in Zion einen Grundstein gelegt, der Stein hält ״die Prüfung aus und ist ein thcuerer Eckstein eines fest gegrüm- ״deten Grundes; der Vertrauende hat keine Eile. Ich mache Recht ״zur Richtschnur und Milde zum Bleiloth, Hagel fegt aber den ״TänschungsSchutz hinweg, und den Wasser-Schirm schwemmen eben ״die Wasser fort. Euer Bündniß mit dem Tode wird erfolglos ge- ״macht und euere Voraussicht mit dem Grabe wird nicht bestehen; ״kommt die schwemmende Geißel, ihr werdet ihr zur Vernichtung. ״Wie sie nur kommt hebt sie euch hinweg; denn mit jedem Mor- ״gen wird sie kommen, bei Tage und bei Nacht; und es wäre nur ״Entsetzen, würdet ihr das Vernommene verstehen. Denn die Streu, ״die die Gegenwart bietet, ist zu kurz um sich auszustrecken, und die ״Decke zu eng wollte man darin eingehen. Denn wie ein aufbre- ״chender Berg wird Gott hervortreten und dann wtrd's wie das ״Thal in Gibeon beben. Ihr wollt Sein Werk thun? Fremd ist ״euch ja sein Werk! Ihr Seinen Dienst vollbringen? Ihr kennt ja ״nicht seinen Dienst! Und nun ergehet euch nicht in Witzeleien, es