Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1862-1863)
- Issue
- Heft 7 (April 1863)
- Article
- Nissan
- Date
- 1863-04-01
- Page
- 302 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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30S Einleitung zum Zesaia«. ZesaiaS und seine Belt. genies, die sich in dem Glanze ihrer Macht sonnten, ihr System dem Volke mundgerecht machten, und das schlichte jüdische Wesen und den schlichten jüdischen Wandel mit der Lauge ihrer geistreichen Ironie zum allgemeinen Gelächter preismachten. Statt, daß im achten jüdischen Kreise Propheten und Lehrer als Männer des Gottes- Wortes und des Gottesgesetzes die Fackel der Wahrheit voranzutragen haben, denen Alle, und die jüdischen Großen als Muster für Alle vor Allem, nachzufolgen hätten, waren dort, Kap. 9, 14, ״die Großen das Haupt und die Lügen lehrenden Propheten der Schweif", es wurde nur gelehrt und gepredigt was den Großen gefiel! In der Gesellschaft des עריע, des Gewaltigen, fehlt nimmer der לץ, Kap. 29, 20, der bas von dem Gewaltigen Verachtete auch geistreich verächtlich zu machen versteht, fehlen immer die שוקר׳ און, die das Unrecht in System bringen und planmäßig und aus Princip anzustreben lehren, und eben diese, die dialektisch gewandten Schmaroher der Macht, sie sind die מחמיא׳ אדם בדבר ולמוכיח בשער יקושון, die durch ihre Reden die Menschen leichtsinnig machen und dem für das Rechte das öffentliche Wort Wagenden immer eine Stoppel abzulesen, wie wir sagen würden, den Balken im Auge zu zeigen sich bemühen, und die den Gerechten und Braven in die Einöde verweisen ויטו בחהו צדיק! — Diese אגש׳ לצין waren es, die sich über das Gottesgesetz lustig zu machen wagten, denen Kap. 28,13, ״das Wort Gottes צו לצו צו לצו קו לקו קו לקו זעיר שם זעיר שם למען ילבו וכשלו אחור וגשברו וגוקשו וגלכדו" ״denen das Wort Gottes zu Gebot um Gebotes willen, zu Nicht- ״schnür um einer Richtschnur willen, zu Kleinlichkeiten hier, Klein- ״lichkeiten dort geworden, bestimmt, daß man dadurch bei jedem ״Schritte rückwärts stranchle und zu Schaden komme, verstrickt und ״gefangen werde"; die dem göttlichen Gesetze jeden realen, Welt und Leben bauenden Zweck absprachen und es witzig nur als eine Unzahl מרוח, darstellten,!vo jedes Gebot nur um eines andern Gebvtes, jedes Verbot nur um eines andern Verbotes willen da ist, wodurch das Leben mit lauter Mikrologien besäet wird, denen man schrittweise begegnet und die nur gegeben sind um das Leben recht sauer, beengt und gefesselt zu machen, und bei denen jeder Fortschritt unmöglich wäre!