Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1862-1863)
- Issue
- Heft 6 (März 1863)
- Article
- Adar
- Date
- 1863-03-01
- Page
- 250 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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250 Einlcitung zum JefataS. Zesaias und seine Welt. den Bestand ihrer Lebcnsrichtungen und für die Erreichung ihrer Lebensidole. Diese Furcht baut ihre Tempel, diese Furcht bringt ihre Opfer und schafft ihre ״Andacht"/ um damit doch auch ״Gott und dem Göttlichen das Seine zu zollen" und durch Hinopfernng einiger Splitter ihrer Habe, einiger verlorener Minuten ihrer Lebenszeit, alle übrigen Götter und Kräfte und das ganze übrige Leben für die ungestörte Fortführung ihres eigenwilligen Lebens-Wandels und das ungehinderte Anstreben ihrer unlautern Lebens-Wünsche zu erkaufen. Sie gehen nicht in L ottes Tempel, um von dort aus immer aufs Nene ihren Lebensweg auf die treue Erfüllung seines Wortcs zu richten, sie zollen nicht Gott ihre Verehrung um durch diese Erhebung zu Gott von der Vergötterung ihrer unlautern Herzensidole frei zu werden. Sie sprechen im Tempel (im Stier-Opfer) die Hingebung ihrer ganzen Thatkrnft an den Dienst Gottes aus und brauchen im Leben diese Thatkraft Menschen zu verderbe», שוחט השוד 3 מכה איש sie stellen im Tempel (durch כה׳ שה!, durch Familien-Mahl- Opfer) ihr ganzes häusliches Glück und ihre Familienfrcude als unter der Obhut und Leitung ihres Lebens-Hirten gewonnen und feiner Obhut und Leitung würdig da, und find doch in ihrem Lebensgenuß hündischer als der Hund, זובח שד, עורך כלכ. Sie halten ihr Mehl und ihr Oel, ihre Nahrung und ihre Gesundheit im Tempel nicht zu geringfügig für Gott um sie (in מנחה) Gott und seinem heiligen Gesetze zn Füßen zu legen (הגשה) und für Beide seinen Segen zu erflehen, und zu Hause essen sic Schweineblut und spreche», was liegt Gott daran was ich esse und wie ich mich nähre, מעלה מנחה דם חזיר. Sie streuen im Tempel Gott mit der Bitte Weihrauch, ihrer zu gedenken (אזכי־ה), wie sie seiner und seines Willens gedenken und mit ihrem ganzen Sein und Leben nichts anders wollen, als Ihm חד, ניחוח, als durch Erfüllung seines Willens Ihm wohlgefällig zn werden, und im Leben huldigen sie dem principtellen Trotz, der grundsätzlichen Eigenwilltgkeit des Lebens, die sich ihre Lebensziele und ihre Lebenswege nur aus eigener Machlvollkommenheit vorzeichnct,;מזכיר (כנה מכד( או. Sie sind die המוקדשים והמטהרים אל הננוה אחד אחה כהו(, sie sprechen viel von einer קדושה und טהרה, von einer sittlichen Veredelung und Läuterung des Lebens; allein-es ist nicht jene קדושה und טהדה, die Gott, der אחד כ״ה, der Einzige Gott uns zu unserer Lebensarbeit, und dazu si ch, den Einen