Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1862-1863)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1862)
- Article
- Zum jüdischen Gemeindeleben
- Date
- 1862-12-01
- Page
- 120 (sequence 6)
- Language
- German
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Zum iuH(iVcrt GemeindeleSen. 120 erricht der Jugend zu überantworte» und an die Spitzen ihrer tSchulanstaltcn eben nur solche Männer zu stellen, die bereits aus ihrem, eigenen privaten, häuslichen, und öffentlichen Lebe«- alles Jüdische gebannt haben. . Ein solches völliges Abstreifen alles Jüdischen ist ja ihr Ideal, und sie handeln nur vernünftig ihren Kindern solche Lehrer zu geben, die ihnen als Vorbilder auf dem Wege voranleuchten können, auf dem sie einst ihre Kinder wandeln sehen möchten. Sie , haben ferner. Recht, dem Erwachen eines jebert.erttfien,־הורה Lernens wo und wie immer sie nur können feindlich und störend sin den Weg zu treten. Ihr Instinkt leitet sie ganz richtig. Sie haben keinen größer« Feind, als jedes hebräische Wort, das wieder ins Bewußtsein des jüdischen Volkes tritt. Rur in der jüdischen Unwissenheit, in welcher sie seit Jahren das jüdische Volk gehalten, gedeiht ihr ״System". Nur einem von ihnen geflissentlich zum unwissenden ״Laien" gemachten Volke vermögen ihre Literaten, Prediger und Rabbinen das alte gcsetzeStreue Judenthumals ein System der Nacht und der Unwissenheit, der Verdumpfung und Verdummung zu schildern, das sich mit dem Fortschritte der Menschheit nicht verträgt und vor der europäischen Kultur wie die Eule vor dem Lichte in den Schatten der Vergessenheit zu fliehen hat. * ..... Aber eben darum fällt die schwerste, nimmer zu tilgende Verantwortlichkeit auf die, die nicht, in jenem Ziele das Heil, der Indenheit erblicken, die es durch ihr eigenes Leben beurkunden, daß ihnen die alte jüdische Gesctzestreue noch Etwas gilt, die es als ewigen Vorwurf mit tn's Grab nehmen würden, wenn ihre Kinder Nach ihnen nicht mehr Inden im Sinuc der praktischen Pflichttreue wären, ״wenn im Leben ihrer Kinder Alles, nur nicht die verwirklichte NWN"sichtbar würde, wenn sie ans ihre Kinder Alles nur nicht das ererbte Judenthum vererbten — und doch in völliger Gemüthsrnhe sich und ihre Kinder in den!-un-armen Zuständen bewegen, doch in.voller Gemüthsrnhe sich zu einem Gemeinwesen zählen, das durch die principielie Verkümmerung, ja Jnficirnug des Zngendunterrichts die Zukunft der חווה an ihrer Wurzel tödtet, doch in.voller Gemüthsruhe diese nND-seindlichen Gebahrungen und Anstalten durch hre Betheiligung moralisch und materiell anerkennen und tragen jhclsen,. ja, ihre eigenen Kinder in voller Gemüthsrnhe jenen nwn-