Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 8 (1861-1862)
- Issue
- Heft 8 (Mai 1862)
- Article
- Ijar
- Date
- 1862-05-01
- Page
- 362 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- IRI
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362 Jj»r. und in dieser, von Gott geschaffenen, Gott gehorchenden, und in diesem empfangenen Sein und geleisteten Dienst heiterstrahlenden Welt den Menschen denken: wie nichtig er ist, wenn er אנוש ist, wenn er Gott nicht mehr als Schöpfer der Welt und als seinen Schöpfer denkt, und ihm nicht mehr als seinem Herrn und seinem alleinigen Herrn dient, — und dagegen wie groß er ist, wie Gott nahe in seiner ganzen irdischen Stellung, wenn er אדם p ist, reiner ungeschwächte! Sohn der von Gott zur Beherrschung seiner Erdwelt ihm ebcnbildlichen Menschheit, — die ganze Erdwelt ihm zu Füßen, von Gott ihm zu Füßen, das Schaf, das ihn nährt und kleidet, das Nind, das seine Arbeit treibt, das Waldthier, der Vogel der Luft, der Fisch des Meeres — und er selber über Oceane schreitend — Und alles dies im Dienste Gottes, Kleinstes und Größtes nach Seinem Willen verwaltend, für Seinen Willen gestaltend, zu Seinem Wohlgefallen vollendend, daß Heller noch als an Himmels Höhen die Herrlichkeit Gottes überall auf Erden wiederstrahle, dort oben die strahlende Majestät, hinieden aber der von freien Geistern frei gedachte, von freien Geistern frei gehuldigte ״Name", und dieser Name verherrlicht durch jeden Athcmzug und Pulsschlag, durch jeden Gcistcsstug, und jede Herzensrcgung, jedes Lippenwort und jede Muskelthat, und jedes Gut und jede Blüthe und jede Gestaltung der von Gottes Ebenbild im Dienste Gottes umwandeltcn Menschen- Erde — Fühlen, daß vor dieser Seligkeit eines Gott dienenden Menschcnlebeus auf Erden die Seligkeit der um Gottes Thron Halleluja singenden Engelchöre schwindet — das ist das Gottes- und Meuschcn-Bewußtsein, das wir unsere Kinder im Anblick der SchöpfungS- Herrlichkeit finden lassen und von dem aus wir mit unserer Kindererziehung die Welt in den Dienst des Gottesreiches zurückerobern sollen. Nicht die Sehnsucht nach dem Sterben um als Engel um Gottes Thron zu schwärmen, sondern die heitere Lust am Leben um in kürzester oder längster Frist auf dem hinieden angewiesenen Posten die frisch lebendige Arbeit eines rastlos Gott dienenden Lebens zu vollenden, לשם שמים an Erleuchtung des eigenen Geistes, לשם שמים an Veredlung des eigenen Gemütles zu arbeiten, לשם שמים Kenntnisse und Fähigkeiten und Fertigkeiten und Mittel zu erwerben, um לשם שמים ein Haus ans Erden zu gründen, in dem alle gewonnenen Güter