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Jeschurun · 1862-04-01 · Heft 7 (April 1862) · p. 332

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
8 (1861-1862)
Issue
Heft 7 (April 1862)
Article
Nissan : Pädagogische Plaudereien [Nachricht]
Date
1862-04-01
Page
332 (sequence 20)
Language
German
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IRI
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332 , Nissan. sein Recht aus jede Menschenseele unverlierbar vorangehe jedem Menschen-Recht an Menschen, daß dieses sein unverlierbares Voranrecht an jeder Menschenseele jede Menschenseele frei mache und erlösend aufrichte zu unverlierbarer Selbstständigkeit und Freiheit, und forderte Anerkennung dieses Rechts. "ויהי כי הקשה פרעה לשלחנו Und als Egyptens König hartnäckig die Anerkennung dieses Gottesrechts verweigerte und uns nt ch t ziehen ließ, da erschlug Gott jeden Erstgebvruen im Lande Mizrajim unter Menschen und Vieh, darum opfere ich Gott jede männliche Erstgeburt und löse alle Erstgeburt meiner Söhne aus. Und darum soll es auch dir an deiner Hand zum Zeichen bleiben und zum Diadem zwischen deinen Augen, daß mit Gewalt uns Gott aus Mizrajim geführt!" Wir haben es gelernt nnd unsere Kinder sollen es mit uns und durch uns lernen, daß alle Personen, sowie alle nährenden und Macht gebenden Güter Gott gehören, daß Gott sich dieses Recht und diese Gewalt über Menschen und Güter nicht rauben lasse, alles Unserige nur aufblühe, lebe und gedeihe, so wir es Gott weihen und als Gottes geweihtes Ctgeuthum gebrauchen, daß wir aber selbst unserm Familienglück und unserm Güterreichthum den Todesstoß versetzen, so wir unsere Kinder nicht als Gott gehörige, Ihm heilige, anvcrtraute Seelen erziehen und rctchen Güter nicht nur als שה, als vom Hirten unseres Lebens und unseres Geschickes uns als Glied seiner Heerde für Erfüllung seines Gesetzes verliehenes Gut gebrauchen. אם לא חפרה וערפהו steht noch heute über jedes jüdische Eigenthnm geschrieben. Zwischen diesem Entweder-Oder sind wir mit unfern Kindern gestellt, und im Anblick der zu Bode» geworfenen, tödtlich getroffenen egyptischen Macht sollen wir unsere Kinder unsere und ihre Gotteshörigkeit lehren, und sollen diese Gotthörkgkett das Gepräge unserer Handlungen, das sreimachende Diadem unseres Mannes-Bewußtseins sein lassen. Seit dem Tage, als בחזק יר הוציאנו ממצרים, als Er mit Ge- Walt uns aus der Gewalt der Menschen erlöste und uns sich hinnahm, haben wir nur die Wahl: wir sind entweder sein mit jedem Athemzug, mit jedem Gütersplitter seiii, — und dann blüht uns die Familie und blüht uns das Haus; oder wir sind mit allem Dem nicht sein, und weihen dann alles Dies dem Untergang. Entweder, עברי ר׳ und dann בני מלכים, מי חורין, die freisten, edelsten Menschen

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