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Jeschurun · 1862-02-01 · Heft 5 (Februar 1862) · p. 226

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
8 (1861-1862)
Issue
Heft 5 (Februar 1862)
Article
Schewat
Date
1862-02-01
Page
226 (sequence 10)
Language
German
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226 Schewat, gestanden, und siehe, das;סורד ומוח־ p־ Gesetz enthält die vollständigste Parallele dazu. Wahrlich, nach Salomo ist das Herz des Wetsen unergründlich, allein bei solchen paradoxen Erscheinungen im Gebiete der Unweisheit und der Entartung, dürfte das Gemüth des Unweiscn und Entarteten noch unergründlicher sein. Das Faktum ist da, und wir beneiden wahrlich die Zeit nicht, die im בן סורר ומורה- Gesetz ihren Spiegel findet. Vielleicht gelingt es uns noch später Einiges zur Lösung dieses psychologischen Räthsels betzutragen. Wir hebe« nur erst noch zwei fernere Bedingungen hervor: ״ ,ער שיגנוב משל אביו ומשל אמוer habe die Mittel zum Schwelgen dem Vater und der Mutter entwendet" und דוקא בחבורה של כולא ״ ,סריקיןer schwelge in Gesellschaft lauter Taugenichtse" — und fummireu für unsere allgemeine pädagogische Belehrung: Eigensinniger und eigenwilliger Ungehorsam im Allgemeinen, übermäßiges Werthlegen ans Gut-Essen und Trinken insbesondere, häusliche Diebereien, schlechte Gesellschaft — das sind vor Allem ^ie traurigen Merkmale, in welchen das Gesetz den künftigen Taugenichts erkennt, und das dürften uns wichtige Augenmerke sein, die uns in unserm Erziehungsgeschäfte zu leiten haben möchten. Verweilen wir bei dem Charakteristischsten, wir meinen dem זולל וסובא, noch einige Augenblicke, weil eben dem eine gedankenlose Erziehung sehr oft absichtslos nicht geringen Vorschub leistet. ״Gut Essen und gut Trinken!" Das Haus, in welchem diese Phrase überhaupt heimisch ist, in welchem Essen und Trinken über- Haupt eine Rolle spielt, und Gutessen und Gnttrtnken eine Glückseligkeit des Lebens bildet, wo ein ״guter Braten" einen guten Tag bedeutet und es zu den Regeln des Hausvaters gehört״ ׳einen guten Bissen" für sich zu genießtn, Apartes für sich bereitet zu erhalten — ein solches Haus ist ein gefährlicher Ort für das Aufblühen junger, deck geistigen Edeln und Guten zugewandt werden sollende Menschenscelen. Wenn Vater und Mutter וולליס und סובאים sind, oder doch eine Sinnesart an den Tag legen^ die im וולר וסובא-Leben ihre Verwirklichung findet, wie sollte der junge Sohn nicht זולל וסובא werden? . ־ Ferner: Mache deine Kind nicht lüstern, und belohne es auch nicht mit Gutessen und Trinken! Lasse dein Kind, lasse alle Glie-

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