Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 8 (1861-1862)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1861)
- Article
- Kislew
- Date
- 1861-12-01
- Page
- 110 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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110 KiSlew. ihre Streite, feiern mit ihre Siege, lernen in heißen von ihnen mit bestandenen Kämpfen des Lebens, die Kraft und die Wahrheit, den Segen und die Seligkeit der Grundsätze und der Lebensrichtung der Eltern kosten, das Leben macht ste selbst zu den ihrigen — Und wie sie die Lebenskämpfe der Eltern theilen, so sind auch die Eltern die theilnehmendsten Genossen ihrer Lebenskämpfe — Genossen und Freunde, Brüder und Schwestern werden die Söhne und Töchter den Eltern, haben auf weiter Erde keine inniger!!, vertrautem Freunde, vor denen sie keine Falte ihres inner» Lebens verbergen, als ihre Eltern — und es haben die Eltern keine inniger», vertrautern Freunde, mit denen sie ihre thenerften Anliegen berathen, als ihre Kinder — den künftigen brüderlichen Freund, die künftige schwesterliche Freundin schaukelt der jugendliche Vater, schaukelt die fügendliche Mutter in dem neugeborenen Sohn und der neugeborenen Techter auf dem Arme, sie gehen einst ans dem Leben und hinterlassen; sich in verjüngten Ebenbildern vervielfältigt zurück: ste haben! in Wahrheit die älteste Menschen-Aufgabe gelöst: פרו ורבו, die zu dem ersten Manne und seinem Weibe nicht nur: seid fruchtbar, zeuget Kinder, sondern ורבו und ״vervielfältigt euch" sprach, wiederhott euch durch Heranbildung und Erziehung in den erzeugten Kindern, machteure Kinder zu euren Ebenbildern, und die eben mit diesem j "רבו" in tiefster Wahrheit Eltern-Pflicht und Aufgabe, Erzichungs- und Bildungs-Geschäft für alle Zeit gezeichnet. (Vgl. ,תרבות ,מרבית רביא ,רבה קשת und vielleicht auch רב, der Lehrer.) Wir feiern in diesem Monat das Chanuckah-Fest und als leuchtender Mittelpunkt der Erinnerung steht da die Gruppe: der Hasmonäer-Greis mit seinen Söhnen, מתתיה׳ בן יוחנן הבה! ובמו — siehe da כחצים ביר גבור, Pfeile in Helden-Hand, Söhne in Baterhänden! Mathithjahu durfte ruhig nach begonnenem Werke sterben, Jochanan i oder Simeon, Juda, Eleasar oder Jonathan, wer auch von seinen f Söhnen ihn überlebte, in Jedem lebte er weiter. Warum? Weil seine Söhne bereits im Leben für dieselbe Sache mit Wem Leben eingestanden, weil seine Söhne als Männer Genossen und Freunde, Brüi der des Vaters geworden, weil er mitten in einer Zeit, in welcher I griechische Politik und jüdischer Leichtsinn sich verbunden )| להשכיחם הורה ולהעבירם מעל חקי רצונך, Israel Gottes Lehre vergessen und -seine Ges setze übertreten zu lassen, es verstanden, Geist und Gemüth, Wille und