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Jeschurun · 1861-10-01 · Heft 1 (Oktober 1861) · p. 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
8 (1861-1862)
Issue
Heft 1 (Oktober 1861)
Article
Der Leviathan
Date
1861-10-01
Page
24 (sequence 11)
Language
German
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24 Der Leviathan. Benennung סוכה gewinnt und erhält. Während die מהיצוח, die Wände, nichts Charakteristisches in ihrer Construktion habe» deren Stoff vielmehr der Wahl eines jeden überlassen ist, sobald sie nur den Raum abgrcnzende Wände von einiger Festigkeit bilden שיכולים לעמוד ברוח מצוי', ist dem .סכך, dem schützenden Hüttendach, der עראי-CH arakter, der Charakter des Unsesten wesentlich, und es darf weder מחובר noch מדבר המקבל טומאה sein, d. h. der Stoff des schützenden Daches bars weder noch mit der den,-Menschen tragenden Erdwelt verbnnden sein, noch bereits dem Kreise des das Gepräge der Menschen- Herrschaft tragenden Menschenprodukts angchören. Die ״Hütte", soll doch an den Schutz und die wundervolle Erhaltung erinnern die unsere Väter auf ihrer Wanderung durch die Wüste, fern von allen Mitteln und Stützen der Existenz, die Natur und Menschenfleiß gewähren, rein unmittelbar unter GvtteS Schutz aus Gottes Händen mit Weib und Kind gesunden, soll ja immer aufs Neue das Bewußtsein beleben und die eben aus jener, von ענני כבוד geschützten, mit Manna gespeisten, vom 'ארק בריח ד geleiteten Wanderung geschöpfte Ersahrung verewigen, die Gottes Lehre selbst mit den Worten ausspricht: ''ווכרח אח כל הדרך אשר הוליכך ד' אלדיך זה ארבעים שנה במדבר וגו ויענך וירעיבך וגו למען הודיעך כי לא על הלחם לבדו יחי׳ האדם כי על ״ כל מוצא פי ד' יחי׳ האדםGedenke des ganzen Weges, den dein Gott dich diese vierzig Zähre in der Wüste geführt u. s. w. um dich erkennen zu lassen, daß nicht von dem künstlichen Menschenbrode allein der Mensch zu leben vermöge, sondern aus jeglichem Geheiß des göttlichen Mundes der Mensch zu leben vermöge" — kurz, wie wir dies bereits wiederholt an andern Orten entwickelt, es soll das Wohnen in der ״Hütte" uns von Vergötterung aller jener Mächte erlösen, die mifcr Herz umstricken und uns der vertrauensvollen Hingebung an Gott und seine Leitung entfremden. Diese Mächte sind: die Natur- und der Menschengeist. Beide sind die Schutzgötter der nichtjüdischen Welt, beide verneint unser Hüttendach, das weder מחוכר noch כלי sein darf, weder noch Theil der Natur sein, noch bereits den Stempel der geistigen Menschenherrschaft tragen darf. Die מהיצוח, das was den Menschen vom Menschen trennt und jedem sein etgenes Bereich selbstständigen Schaffens und Wirkens abgränzt, das gestalten wir uns aus Natur und Menschen-Jndustrie, und in dem Mehr und Minder dieses Ausbaus unserer irdischen Ansiedelung prägt sich die bürgerliche Stellung in ihren tausendfachen Abstufun-

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