Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 7 (1860-1861)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1861)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1861-07-01
- Page
- 536 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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535 vn. Die Sttstshüttc. 3. Die Gcräthe. G, ממרה> Mtttelschaftes empor, die Seitenlichter waren jedoch einerseits von West gen Ost andererseits von Ost gen West gewendet Im zweiten Falle war das Mitte sticht nach West, dem Allerhciltgstcn, zugewendet und die Seitenlichter hatten ihre Richtung einerseits von Süd nach Nord anderseits von Nord nach Süd. Wir werden später, so Gott will, der Bedeutung der Seiten des Hetligthum eine besonders eingehende Betrachtung zu schenken haben, da dieselben insbesondere bet den Opfcrhandlungen als sehr wesentlich charakteristisch hcrvortretcn. Wir greifen jener Untersuchung hier mit der Bemerkling vor, daß die Seiten des Heiligthums eben durch die ihnen angewiesenen Geräthe ihre Bedeutung finden dürften. Im Westen stand die Geseheslade mit dem Chernbim-Deckel, an der Nordseite der Tisch mit den Schanbröden, an "er Südseite der Leuchter mit den Lichtern, die Ostseite war dem Volke zugekehrt, dort war der Eingang und dort standen auch hintereinander in zwei verschiedenen Räumen die beiden Altäre, die eben das Volk zur opferfreudigen Dahingebung an das in Westen seiner harrenden Gottesgesetz luden. Wir glauben nicht zu irren, wenn wir in der Westseite die Richtung auf das Gesetz und die dadurch bedingte Gottesgegenwart, in der Nordscite das materielle, in der Südseite das geistige Leben und im Osten das conkrete, zur hiirgebenden Wethe an Gott und sein Gesetz geladene Volk vergegenwärtigt. erblicken. Stand der Leuchter zwischen Nord und Süd so war das Mittellicht westwärts, der im Allerheiligsten ruhenden Bundeslade zugekehrt, und wäre somit der von Gott verliehene und in seinem Hciligthum gepflegte Geist als derjenige näher präcifirt, der Gott in seinem geoffenbarten Gesetze und in dem um dasselbe mit Israel geschlossenen Bundes- Verhältnisse sucht, wie beides die Bundeölade vergegenwärtigt, ein Geist, der sodann mit seinen nordwärts gewandten Südlichtern die der Dnrchgeistigung des Materiellen bestimmte Erkenntnifi, und mit seineu südwärts gewandten Nordlichtern die dem Geistigen zngewandte, das Geistige im Materiellen verwirklichende sittliche Wollen und Vollbringen erzeugt, und mit Beidem immer aufs neue zu feiner Quelle tm Mttt!elpunkte, zu Gott und seinem Gesetze und seinem Bunde zurückkehrt. Es war sodann dieses Mittellicht zugleich jenes נר מערבי, jeneS גר תמיד, jenes nimmer verlöschende, ewig zu unterhaltende Licht ״ ,שממנה מדליק ובר, דיר. ממימan welchem man die andern Lichter