Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 7 (1860-1861)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1860)
- Article
- Tischri
- Date
- 1860-10-01
- Page
- 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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(Sltt Lied von dem Rvsch Haschana der Zukunft. 11 Strebens auf die kommenden Geschlechter — und diese Unterordnung unter diesen einen einzigen Herrn und Meister bricht uns die Fesseln jeder andern Herrschaft und gewährt uns die ewige, untrübbare Seligkeit deS Bewußtseins der Zuverstcht und der Kraft und des Selbstgefühls der eignen, ewigen Bedeutung. Freilich wählt er für uns, und Alles, was wir sind und haben, ist nicht aus eigener Kraft und eigener Bestimmung unser eigen, ist נחלתנו, ist das von Gott durch die ganze Reihe unserer Vorfahren, für die ganze Reihe unserer Nachkommen uns übergebene Erbe; allein eben dieses Nichteigener-Herr-sein, eben dieses Stehen nnd Wirken im Dienste Gottes, das ist 2p-נאון ׳, das ist der ewige Stolz des irdisch unselbstständigen, des meinethalben ״hinkenden" Jakob-Volkes, das ist der einzige Stolz, אשר אהב, den Gott liebt, Sela! עלה אלדי׳ בתרועה ד׳ בקל שו&ר Ist aber erst Gott, als Gott, als der mit seiner Allmacht Alles niederschmetternde Erhabene, als der עליון גורא in Thema erkannt, und haben wir ihm als solchem mit wahrhaftigster Unterordnung und Hingebung gehuldigt, dann tritt er mit dem Rufe seiner Alles belebenden Liebe uns nahe, und wird, wie er in furchtbarer Erhabenheit der Höchste gewesen, in liebender Bnndesnähe uns segnend der Nächste, und durchdringt unfern Geist, und durchdringt unser Gemüth, und durchdringt unsere Leiber, unsere Häuser, unsere Familien, unser Staatennnd Weltenleben, und sammelt uns mit dem Rufe seiner Vaterhuld als die frohbeglnckten, seligen Kinder um sich — Hat Therna an uns, an Israel, an der Menschheit ihre Botschaft erfüllt, dann יתקע בשובר (רול, dann ruft Thekia alle Verlorenen in Israel, alle Verlornen in der Menschheit zum himmlischen Vater, der nun auch Vater auf Erden sein will, und bringt ״Rinna" der bis dahin in Thränen nnd Jammer vergehenden Welt. Singet! Singet! Singet Gott, singt unserm Könige, singet, ruft das Koraidenlied in den Kreis der Völker! Der ganze tiefe Ernst des Judenthums ist nur der Boden für den Slufbau des heitersten, seligfrohen Lebens vor Gott. Nicht das Zittern vor Gott — תרועה, das Jubeln und Fröhlichsein vor Gott — תקיעה und תה ist der Juden höchster Gottesdienst. 'זטרו אלדי, nicht 'לאלרי