Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 11 (August 1860)
- Article
- Aw
- Date
- 1860-08-01
- Page
- 589 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Das Sion der Zukunft und die heutige Reform. 58S obgleich er unmittelbar zuvor, 8, 10, den Opferbestrebungen seiner Zeit das Gotteswort entgegenschleudert: זבחי הבחבי יזבחו בשר ויאכלו ד׳ לא רצם ״Die Opfer, die sie mir bringen und bringen, mögen sie als Fletsch schl chten und essen, Gott mag sie nicht!" gleichwohl, indem er sein Volk in der Verbannung sieht, 9, Z, trauernd die Klage ausspricht: לא ישבו בארץ ד׳ ושב אפרים מצרים ובאשור טמא יאכלו, לא יסבו לר׳ יין ולא יערבו לו זבחיהם כלחם אונים להם כל אוכליו יטמאו כי לחמם לנפשם לא יביא בית ד/ מה תעשו ליום מועד וליום חג ד׳! Nicht mehr wohnen sie auf Gottes Boden Und nach Egypten kehrt Ephraim wieder Und in Assyrien wird unrein sein, was sie genießen. Gießen sie doch Gott nicht mehr den Wein, Haben nicht Opfer mehr zu seinem Wohlgefallen, Darum ist ihr Brod ihnen wie Letchentrauerbrod, Wer es ißt wird unrein; Denn ihrer Seelen Brod kommt in Gottes Haus nicht mehr — Was werd et ihr erst für den Festtag thun, Für den Tag der Feier des Herrn?! wollen wir uns solcher Trauer mit dem Goitespropheten schämen, wollen nicht mit Hoschea trauern, daß wir im Exil der Opfer, des ״Brodes unserer Seele", entbehren, durch die uufer g anzes Leben bis hinab zu dessen sinnlichsten Seiten der Leibesnahrung zur Höhe gottdicnender, sittlich reiner Menschlichkeit gehoben würde, der Opfer entbehren, mit welchen insbesondere die Feier unserer Festtage den einzigen von Gott ungeordneten Gesammtausdruck, und mit ihm den Höhepunkt unserer Weihe und Heiligung cingcbüßt — wollen wir »lcht mit Hoschea trauern — und dafür lieber die vom Gottespropheten bei der Feier unserer