Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1860)
- Article
- Thamus
- Date
- 1860-07-01
- Page
- 517 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Das Jerusalem der Zukunft und «ie Weltgeschichte. 517 Höret Ferne, was ich gethan, Erkennet aber Nahe meine Stärke! Sünder mochten in Zion fürchten, Heuchler mochte Zittern ergreifen: ״Wer wird uns bleiben bei dem verzehrenden Feuer, ״Wer uns bleiben auf den ewigen Brandstätten!" ״״Wer durch feinen Wandel wohlthut, Durch sein Wort das Gerade fördert, Verschmäht Gewinnst und Bedrückungen, Schüttelt feine Hände Bestechung nicht zu fassen, Sperrt sein Ohr Blutschuld nicht zu hören, Und schließt seine Augen auf nichts Böses hinzuseheu, Der wird immer in Höhen sicher ruhe», Felsenburgen sind seine Feste, Dessen Brod ist immer gegeben, Dessen Trunk nimmer versiegend!"" * Den König in seiner Schöne möchten deine Augen schauen, Möchten sehen das in Fernen liegende Land; Da sinnt denn ängstlich dein Herz: Wo ist der Zähler, wo der Wäger, Wo der Zähler der Festungsthürme —? Auf ein machtstolzes Volk sieh' nicht aus, Nicht auf ein Volk zu tiefer Lippe fürs Berstäudniß, Zungengchöhnt, einstchtvcrsagt — Zion schau, die Burg unserer Bestimmung, Da sehen deine Augen Jeruschalaim, eine sicher ruhende Stätte, Ein Zelt, das sie nicht gesteckt hat*) Nicht immer selbst wieder ausreißt seine Pflöcke, Und von dessen Seilen keines reißt. Denn wenn dort Gott Majestät uns ist. Dort, ein Flußgebiet weitgeufertcr Ströme, יצען יצע אותן (* , 33»