Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 9 (Juni 1860)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1860-06-01
- Page
- 491 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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491 VN- Dü Stistshütte. 3. Die Geräts«. B. שולחן dieses Zeichen der Heiligkeit und unantastbarer Weihe bei!!ארון .׳ mehr in Beziehung nach Außen begreifen zu müssen, weil dort der Reis die Lade nicht umgibt, sondern nur als ein aus ihr elbst hervorgehender und sie überragender Fortsatz ihrer goldenen Bedeckung dasteht. Hier aber ist der Tisch selbst, der im klebrigen bis aus eine dünne Belegung der Platte nur aus Holz bestand, von einem goldenen Reif umgeben. Wir glauben hier daher den Reif auf den Tisch selbst beziehen zu müssen und darin die Heiligung, d. i. die Fernhaltung alles Unlauter» und Uuheiligen aus den durch den Tisch rcpräsentirten Thätigkeiten und Zwecken zu erkennen. Der Tischreis erhielt seine besondere Stelle um den מסגרר־ז. Wir haben schon Eingangs bemerkt, daß hinsichtlich der Bedeutung dieses מסגרת die Neberlieferuug zweifelhaft ist. Nach Meuachoth 96 a war dasselbe entweder ein aufwärts stehender Rand der hölzernen Tischplatte, oder eine die Füße zum Tragen der Platte zusammenfassende Leiste. Im ersten Falle war dasselbe nach (Suckah 5.) nur ein הכשי• כלי ein Zubehör der Platte, somit in die Bedeutung der Platte selbst aufgebend. Im zweiten Falle war dasselbe ein besonderer Th eil selbstständiger Bedeutung. זר um das מסגרח im ersten Falle als goldner Reif um den Rand der Tischplatte würde die Heiligkeit als besondere Bedingung der durch die materielle Lebensthätigkeit zu gewinnenden Basis des Wohlstandes und insbesondere der geschützten Erhaltung derselben darstellen; in letzterem Falle aber, als goldener Reif um die Tragleiste der Füße, diese Heiligkeit als Bedingung der Zielerreichung der ganzen materiellen Lebensthätigkeit setzen. Der weseutltche Charakter der Wohlstand schassenden materiellen Lebensthätigkeit ist ja, wie wir aus dem Stoff des Tisches erkannt, vorwiegend eine frische, fortschreitende Kraftentfaltung; O׳on-Holz ist sein wesentlicher Bestandtheil. Um so nachdrücklicher war wiederholt auf die Heiligkeit und Reinheit des materiellen Strcbenchals allgemeinste Grundbedingung hinzuweisen. Eben weil im materiellen sinnlichen Streben die größte Gefahr der Vernnlauterung und Ent- Heiligung des reinen Menschenlebens lauert, war wiederholt au die Umschränkung derselben durch den זר זחב סחור, durch den goldenen Reif der reinen heiligenden Weihe zu mahnen. Ueberhaupt tritt bei keinem anderen Gcräthr deS Heiligthums