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Jeschurun · 1860-02-01 · Heft 5 (Februar 1860) · p. 246

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1859-1860)
Issue
Heft 5 (Februar 1860)
Article
Grundlinien einer jüdischen Symbolik
Date
1860-02-01
Page
246 (sequence 10)
Language
German
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24f? Grundlinien einer jüdische!, -Symbolik vn• Bisherigen noch einen Umstand nicht mit in Betrachtung gezogen. Die Cherubim haben nicht mir das Angesicht dem כפורת,, sondern auch ausdrücklich Einer dem Andern zugewandt, ופניהם איש אל אחיו; es müssen daher hier zwei Momente ihre Darstellung haden, die,während sie gemeinschgftlich die Huthdesכפורת, die Huth des Gesetzhüthers vollbringen, sich g egen fettig beachten und bezwecken, oder vielmehr die, tndeni sie sich gegenseitig beachten und bezwecken, gemeinschaftlich die Huth des Gesetzhüthers vollbringen. Es heißt nämlich: והיו הכרובים פרשי כנפים וגל ופניהם איש אל אחיו, אל הכפרת יהיו פני הכרובים. Der!ארו, sowie sein Inhalt und die Verhältnisse, die er zur Anschauung bring', bieten verschiedene Anknüpfungspunkte zur Löstmg dieser Frage. lleberall tritt ein Dualismus hervor. Das Zeugniß, das Objekt der Huth, besteht ans zweien Tafeln. Die Lade, die Aufnahme des Zeugnisses, die dem Zeugniß gewidmete Erfüllvng, besteht aus zweien Stoffen, zwei Aufgaben. Die Huth selbst, wie wir erkannt, vollzieht sich durch zwei Momente, die theoretische und praktische Huth. Das Objekt, die Erfüllung und dje Huth, jeder dieser drei Bcstandtheilc, die den Begriff und die Bedeutung der Lade erschöpfen, besteht somit aus zwei Seiten, die beide gleich wesentlich, beide sich gegenseitig ergänzen, sich gegenseitig zu beachten und bezwecken haben, die somit auch in der Huth dualistisch, aber in gegenseitiger Beachtung und Bezweckung einheitlich, zur gemetnsamen Lösung der Huth des Gesetzhüthers sich vereinigen könneu, somit in der Huth als zwei sich gegenseitig und zusammen dem כפורת mit dem Angesichte zugewandtc Cherubim erscheinen können. Das Objekt, das Zeugniß, besteht aus zweien, einander ,völlig gleichen Tafeln, לחח כתיב, שני לחח הערות. Wenn die eine Tafel vorzugsweise מצות שבין אדם למקום, die Grundlage unserer Beziehungen zu Gott, die andere נוצות שבי! ארם לחברו, die Grundlage unserer socialen Beziehungen zum Nebenmenfchen enthält, so sind doch beide Beziehungen in ihrer Dignität vor Gott und in ihrem, unser eigenes Heil bedingenden Einflüsse einander völlig gleich, keine kann der andern entbehren, keine die andere ersetzen, keine darf die andere außer Augen lassen. Soll die Huth des Gesetzes Israel, den Hüther, selber hüthen und ihn zum Träger der Gottesherrlichkeit

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