Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1860)
- Article
- Schewat
- Date
- 1860-02-01
- Page
- 234 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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284 Schewat. seines Schöpfers zu schmücken, also sich in all der Reinheit, all dem Lichte, all der Kraft und all dem Leben zur Verherrlichung seines Schöpfers zu kleiden und sein ganzes Tagewerk in dem einzigen Streben zu vollenden, sich seines Schöpfers würdig und immer würdiger zu zeigen! Wo sind die Kinder, wo ist die Zugend, wo sind die Knaben und Mädchen, die Jünglinge und Jungfrauen, die Männer und Frauen, die nur die Eine Sorge kennen: ihrem Schöpfer und Herrn Freude zu bereiten? Wo sind die, die unablässig an sich arbeiten, nie mit sich fertig werden, allen Egoismus und allen Dünkel, alle Gebrechen und Schwächen in sich nieder;»- kämpfen und ihre Seelen immer reiner und vollkommener zu geftalteu zur Freude Gottes und zum Dienste seines Heiligthums auf Erden? Wo sind die, die nichts für sich wollen, nicht einmal den Namen für sich, die alles nur לשם שמים wollen, die nichts wollen als Gott erfreuen, Menschen erfreuen, Gott dienen, Menschen beglücken, Mizwoth üben, die Buudeslade des Gesetzes tragen, für den Tisch und den Leuchter und den Altar des Heiligthums arbetten, dafür ackern und Pflügen, dafür säen und erndten, dafür erwerben und genießen, dafür sinnen und trachten, dafür denken und lernen, dafür Häuser und Schulen, Gemeinden und Tempel bauen? Wo sind die Häuser und Schulen, wo ist das Gemeindeleben, die dafür unS erziehen und unterrichten, dafür unö umfangen, vereintgen und leiten wollten? ״Wenn du fleißig lernst, wirst du geschickt, und wenn du geschickt bist, kannst du Geld verdienen und Ehre und Ansehen erwerben! Wer nichts gelernt hat, kommt nicht fort und der Dumme wird ansgelacht." ״Wenn Sie Ihren Geist ausbilden, und Ihr Gemüth für die feineren Empfindungen empfänglich machen, können Sie in gebildeten Zirkeln sich mit Anstand bewegen, und selbst in nicht jüdische Gesellschast kommen, ohne daß man es merkt, daß Sie Jüdin sind." ״Wenn man, um seine Carriere zu machen nichts scheut, als was Einen an den Menschenpranger bringen kann, so kann inan seine Carriere machen, ein großes Haus gründen und einen Name» gewinnen an der Börse und in der Welt." ״Wenn wir Almosen geben und wohlthällg sind, wird Gott ein Auge darüber zndrücken wie wir und wann wir das Geld erworben, von dem'׳ wir ei» Thetlchen den Armen zuwenden, und die Menschen werden uns ehren