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Jeschurun · 1860-02-01 · Heft 5 (Februar 1860) · p. 233

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1859-1860)
Issue
Heft 5 (Februar 1860)
Article
Schewat
Date
1860-02-01
Page
233 (sequence 7)
Language
German
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שקלים 233 Kräften und nach der freien Hingebung des Herzens. Ist es damit nicht deutlich gesagt: An dem was das Hetltgthum trägt, an dem, was im Hetligthum und durch das Heiltgthum erzielt wird, an der silberretnen treuen Kraft, auf welche das Heiligthum gestellt ist, a» der im Heiligthmn zu gewinnenden Läuterung alles Lebens und alles Strcbcns, aller Sinne und aller Kräfte, aller Mittel und aller Freuden nnd an der weihenden Dahingebung desselben das Göttliche auf Erden zu nähren, daran haben Alle gleichen Antheil, der Reiche nicht mehr, der Arme nicht weniger, wie verschieden auch die Mittel und Gaben an Art und Umfang seien, mit denen der Eine und der Andere diese Kraft zu gewähren und diese Läuterung nnd Weihe zu vollbringen im Stande ist. Für den Bestand des Heiligthums und für den Erfolg des Hciligthums stehen Alle in gleicher Würdigkeit nnd Bedeutung. Ob Gold und Silber oder Kupfer, ob Purpur und Carmoisin oder Zwirn und Ziegenhaare, ob Thierfelle oder Holz, ob Oel oder Wohlgerüche oder gar Edelsteine dein Beitrag bedeutet, den du zum Ausbau und Ausbau des Gottesheiligthums aus Erden zu spenden vermagst, oder ob du gar nichts zu bringen vermochtest als den verständigen Sinn und das treue Gemüth und die schaffende Hand, die alles Gespendete erst zum Bestandtheil des Heiligthums zu umwandeln verständen, mit leeren Händen, aber mit vollem Geist und Gemüth wie Bezalel und Ahaliab deine Spende zum Heiligthum losetest: an den silbernen Füßen und an den täglich zu Gott aufstetgenden und sein Feuer auf Erden nährenden Opfern habt ihr Alle gleichen Theil. Uud wenn nun diese wenigen, dem Schekelworte flüchtig abgelauschten Gedanken in den Kreis unserer Tage träten, wie viel hätten sie atlfzuräumen, wie viel zu ballen und zu pflanzen, che sie zu einer Wahrheit würden in unserer Zeit! Wie weit ab sind wir von dem Gedanken: " — ״כי תשא ראש — ונחנו איש daß, wenn wir unser Haupt erheben wollen, wir für Gott und für die Welt, wir für sein Heiligthum in dieser Welt da fein müßten! Wie ist unS der ganze Sinn abhanden gekommen, der sich in dem "״לשם שמים לככוד קוני"" einer altern Zeit aussprach und den Anden bei jedem Erwachen mahnen sollte: wie jedes Geschöpf beim frühesten Morgenstrahl sich hinaus rüttelt, sich in all dem Glanz, in all der Pracht

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